Muss man Auberginen vor der Verwendung salzen?

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Muss man Auberginen vor dem Garen salzen?

Auberginen
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Bei heutigen Auberginensorten ist das Salzen vor der Zubereitung meist nicht nötig. Reife Früchte schmecken gewöhnlich mild und können nach dem Waschen direkt geschnitten und gegart werden.

Salzen verändert vor allem die Textur

Salz entzieht den Auberginenscheiben Wasser. Nach etwa 20 bis 30 Minuten werden sie abgetupft. Das kann das Fruchtfleisch weicher machen und ist bei manchen Zubereitungen hilfreich. Einen früher typischen bitteren Geschmack muss man modernen Sorten in der Regel nicht mehr entziehen.

Für Aufläufe, Gemüsepfannen oder Ofengerichte genügt es meist, die Aubergine zu waschen, den Stielansatz zu entfernen und das Fruchtfleisch passend zu schneiden. Beim Braten sollte sie vollständig weich und leicht gebräunt werden.

Ungewöhnlich bittere Früchte nicht essen

Auberginen gehören zu den Nachtschattengewächsen und enthalten natürlicherweise Glykoalkaloide. Unreife, grüne oder auffallend bittere Früchte werden nicht verwendet. Auch durch Salzen lässt sich eine ungewöhnlich bittere Aubergine nicht zuverlässig sicher machen.

Weitere Hinweise zu Reife und Zubereitung bietet der Beitrag „Richtig zubereitet schmeckt die Aubergine nicht bitter“.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern / food-monitor



Rezept: Auberginen-Kichererbsen-Pfanne mit Zitronenjoghurt

Auberginen-Kichererbsen-Pfanne mit Tomaten und Zitronenjoghurt
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 mittelgroße Auberginen (etwa 700 g)
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g, Abtropfgewicht etwa 240 g)
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  1. Die Auberginen waschen, den Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Paprika putzen und ebenfalls würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  2. 2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginenwürfel darin in zwei Portionen bei mittlerer bis hoher Hitze jeweils 7 bis 8 Minuten rundum braten, bis sie deutlich gebräunt und weich sind. Aus der Pfanne nehmen.
  3. Das übrige Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebel und Paprika darin 5 Minuten braten. Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprikapulver zugeben und 30 Sekunden mitrösten.
  4. Gehackte Tomaten, abgespülte Kichererbsen und Auberginen unterrühren. Mit 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer würzen und offen 12 bis 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  5. Die Zitronenschale fein abreiben und 1 EL Saft auspressen. Beides mit dem Joghurt verrühren und leicht salzen. Die Petersilie grob hacken.
  6. Die Pfanne abschmecken, auf vier Teller verteilen und mit Zitronenjoghurt und Petersilie anrichten.

Serviervorschlag: Die Auberginen-Kichererbsen-Pfanne direkt aus der Pfanne heiß servieren.

Allergenhinweis: Enthält Milch (Joghurt).

Rezept: food-monitor / KI