Romanasalat: gern gesehen in der Gemüseküche

Veröffentlichung honorarfrei bei Link zu: food-monitor.de

Romanasalat zählt zu den robusten Blattsalaten. Charakteristisch sind sein länglicher Kopf, die festen grünen Blätter und die ausgeprägten Mittelrippen.

Romanasalat
Foto: bhofack2 / 123RF.com

Bekannt ist er auch unter dem Namen Römersalat oder Lattuga;  in der Schweiz wird er Lattich genannt. Im Vergleich zu klassischem Kopfsalat bleibt Romanasalat länger frisch und eignet sich daher besonders gut für die Lagerung. Im Kühlschrank sollte er allerdings aus der Folie genommen werden, damit sich keine Feuchtigkeit staut.

„Wie die meisten Blattsalatsorten ist auch Romanasalat vor allem wasserreich und somit sehr kalorienarm“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Die heimische Erntezeit beginnt in Deutschland etwa im Mai und dauert bis Oktober. Außerhalb der Saison ist Romanasalat als Importware, vor allem aus Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und den Niederlanden, ganzjährig erhältlich. verbraucherzentrale.bayern

Knackiger Klassiker mit Profil

Er ist mehr als nur die Basis für den weltberühmten Caesar Salad. Der Romanasalat (Lactuca sativa var. longifolia), auch als Römersalat bekannt, behauptet sich zunehmend als Favorit in der modernen Gemüseküche. Seine Beliebtheit verdankt er nicht nur seiner markanten Textur, sondern auch seinen beachtlichen Nährwerten.

Im Gegensatz zu klassischen Kopfsalaten wächst der Romanasalat aufrecht und bildet längliche, lose geschlossene Köpfe. Die kräftigen, dunkelgrünen Außenblätter sind robust, während das hellere Herz durch eine besondere Knackigkeit und einen leicht nussigen, dezent herben Geschmack besticht. Diese Struktur macht ihn widerstandsfähig gegen Hitze, sowohl auf dem Feld als auch in der Pfanne – er lässt sich hervorragend dünsten oder grillen.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht übertrifft der Romanasalat viele seiner Verwandten. Er ist reich an Vitamin C, Folsäure und Beta-Carotin (der Vorstufe von Vitamin A). Zudem liefert er wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium. Mit nur etwa 14 bis 17 Kilokalorien pro 100 Gramm fügt er sich ideal in eine bewusste Ernährung ein.

Sein Ursprung wird, wie der Name andeutet, im Mittelmeerraum vermutet, von wo aus er seinen Siegeszug in die internationalen Küchen antrat. Der Anbau erfolgt heute europaweit, wobei Italien und Spanien zu den Hauptproduzenten zählen. In Deutschland hat er von Mai bis in den späten Herbst hinein Saison. Die robuste Natur des Romanasalats erleichtert Lagerung und Transport, was ihn für den Handel besonders attraktiv macht.

Ob roh im Salat, als Wrap-Ersatz oder leicht angebraten – der Romanasalat ist ein vielseitiges Gemüse, das kulinarische Funktionalität mit gesundheitlichem Mehrwert verbindet.



Rezept: Gegrillte Romanasalatherzen mit Kichererbsen-Tomaten-Salsa

Gegrillte Romanasalatherzen mit Kichererbsen, Tomaten und Feta
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 große Romanasalatherzen
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g, Abtropfgewicht etwa 240 g)
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 100 g Feta
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Romanasalatherzen längs halbieren, gründlich waschen und sorgfältig trocken tupfen. Den Strunk nicht entfernen, damit die Hälften zusammenhalten.
  2. Die Kichererbsen abgießen, abspülen und gut abtropfen lassen. Kirschtomaten waschen und halbieren. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  3. Die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 3 EL Olivenöl mit 3 EL Zitronensaft, Zitronenabrieb und Knoblauch verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Kichererbsen, Tomaten und Zwiebel mit dem Dressing mischen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln, hacken und unterheben.
  5. Eine Grillpfanne kräftig erhitzen. Die Schnittflächen der Romanasalatherzen mit dem übrigen Olivenöl bestreichen. Mit der Schnittfläche nach unten 3 bis 4 Minuten grillen, anschließend wenden und weitere 2 Minuten garen.
  6. Die gegrillten Salatherzen auf einer Platte anrichten. Die Kichererbsen-Tomaten-Salsa darauf verteilen und den Feta darüberbröseln.

Serviervorschlag: Pro Portion eine halbe Romanasalatherz-Hälfte mit reichlich Salsa servieren.

Rezept: food-monitor / KI