Schlagsahne, Kochsahne oder Kochcreme?

Ein Schuss Schlagsahne verfeinert viele Gerichte und macht Suppen und Soßen besonders cremig.

Schlagsahne
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Für diesen Zweck gibt es neben Schlagsahne auch Kochsahne oder Kochcreme zu kaufen. Die Produkte unterscheiden sich von herkömmlicher Sahne vor allem im Fettgehalt und in ihrer Zusammensetzung.

Schlagsahne besteht ausschließlich aus Milch und hat einen Fettgehalt von mindestens 30 Prozent. Kochsahne ist ebenfalls ein Milcherzeugnis und kommt auf rund 15 Prozent Fett. Kochcremes liegen häufig zwischen sieben und 15 Prozent Fett; dieses stammt je nach Produkt auch aus pflanzlichen Quellen. „Verdickungsmittel wie Carrageen, Johannisbrotkernmehl oder Stärke können sowohl in Kochsahne als auch in Kochcremes eingesetzt werden“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Pflanzliche Fette sowie Emulgatoren oder Stabilisatoren sorgen dafür, dass Kochsahne oder -cremes beim Erhitzen und in Verbindung mit säurehaltigen Zutaten stabil bleiben und nicht ausflocken. Einige Hersteller setzen Carrageen auch in Schlagsahne ein. Es verhindert, dass sich das Milchfett während der Lagerung oben absetzt. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft, diesen Zusatz zu erkennen.

Tipps zum Kochen mit Schlagsahne

Wer mit Schlagsahne kocht, rührt sie am besten unter, wenn das Gericht nicht mehr sprudelnd kocht. Säurehaltige Zutaten wie Wein oder Zitronensaft sollte man ebenfalls erst am Ende hinzufügen. So flockt die Sahne nicht aus. Wer Kalorien sparen möchte, kann die Sahne oft halbieren. Die fehlende Flüssigkeit lässt sich durch Milch oder Brühe ersetzen.

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Rezept für eine klassische Weißwein-Sahne-Soße, die hervorragend zu Pasta, Fisch, Hähnchenbrust oder gebratenem Gemüse passt.

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 kleine Schalotte (fein gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
  • 1 EL Butter
  • 150 ml trockenes Weißwein (z. B. Weißburgunder, Sauvignon Blanc oder Pinot Grigio)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 150 ml Gemüsebrühe oder Geflügelfond
  • 1 TL Dijon-Senf (optional, gibt Tiefe)
  • 1/2 Bio-Zitrone (Etwas Abrieb und 1 EL Saft)
  • Salz & frisch gemahlener weißer oder schwarzer Pfeffer
  • 1–2 EL frisch gehackte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch oder Estragon)

Zubereitung

  1. Anschwitzen: Die Butter in einem kleinen Topf oder einer Stielkasserolle bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Schalotten- und Knoblauchwürfel dazugeben und glasig dünsten, ohne dass sie braun werden.
  2. Ablöschen & Reduzieren: Den Weißwein zugießen und die Temperatur leicht erhöhen. Den Wein um etwa die Hälfte einkochen lassen, damit sich die Aromen konzentrieren und der Alkohol verdampft.
  3. Auffüllen: Die Brühe (oder den Fond) und die Schlagsahne einrühren. Den Senf unterrühren.
  4. Köcheln: Die Soße bei mittlerer bis kleiner Hitze etwa 8–10 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie leicht andickt und eine cremige Konsistenz annimmt.
  5. Abschmecken: Zitronenabrieb, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren. Nach Bedarf mit weiteren Kräutern abschmecken.
  6. Finishing: Die gehackten Kräuter unterrühren und sofort servieren.

Tipps für Abwandlungen



  • Für Fisch & Meeresfrüchte: Verwende Fischfond statt Gemüsebrühe und füge am Ende etwas frischen Dill hinzu.

  • Für Pasta: Gib zum Schluss etwas frisch geriebenen Parmesan direkt in die Soße, um die Bindung und den Geschmack zu verstärken.

  • Für extra Feinheit: Die Soße vor dem Servieren durch ein feines Sieb streichen, um die Schalottenstückchen zu entfernen, und mit einem Pürierstab kurz schaumig aufschlagen.

food-monitor / KI