Freekeh: Herstellung, Nährwerte und Zubereitung

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Freekeh ist unreif geernteter, getrockneter und traditionell gerösteter Weizen. Das Getreide schmeckt nussig bis rauchig und eignet sich für Salate, Suppen und Beilagen.

Getreidefeld, Weizenfeld
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Freekeh – auch Frikeh oder Farik genannt – wird meist aus unreif geerntetem Weizen hergestellt. Nach der Ernte werden die noch feuchten Körner getrocknet und traditionell über Feuer geröstet. Je nach Herstellungsverfahren fällt das rauchige Aroma unterschiedlich kräftig aus. In der Küche ist Freekeh mit Grünkern vergleichbar, der jedoch aus unreif geerntetem Dinkel besteht.

Als Weizenprodukt liefert Freekeh unter anderem Stärke, Eiweiß und Ballaststoffe. Konkrete Nährwerte hängen von Sorte und Verarbeitung ab; pauschale Prozentangaben zum Tagesbedarf lassen sich deshalb nicht auf jedes Produkt übertragen. Freekeh enthält Gluten und ist für Menschen mit Zöliakie nicht geeignet. Auch bei einer Weizenallergie ist Freekeh keine Alternative.

Herkunft, Einkauf und Zubereitung

Freekeh ist in Küchen des Nahen Ostens und Nordafrikas traditionell verbreitet. Im Handel gibt es ganze oder zerkleinerte Körner. Sie eignen sich als sättigende Beilage sowie für Suppen, Eintöpfe und Salate.

Vor dem Kochen sollte Freekeh verlesen und in einem Sieb gründlich abgespült werden. Garzeit und Flüssigkeitsmenge unterscheiden sich je nach Körnung und Hersteller. Ganze Körner benötigen häufig etwa 35 bis 45 Minuten, zerkleinerter Freekeh meist weniger. Maßgeblich sind die Angaben auf der Packung. Weitere Informationen zu Weizenarten und Verwendung bietet der Beitrag Weizen: Arten, Mehltypen, Vollkorn und Verwendung.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 11. August 2026

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern / food-monitor



Rezept: Freekeh-Salat mit Gurke, Tomaten und Feta

Freekeh-Salat mit Gurke, Kirschtomaten, Kräutern und zerbröseltem Feta
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Freekeh, ganze Körner
  • 500 ml Wasser sowie bei Bedarf etwas mehr
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1 Salatgurke, etwa 300 g
  • 150 g Feta
  • 20 g glatte Petersilie
  • 10 g frische Minze
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • 3/4 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Freekeh verlesen und in einem Sieb unter kaltem Wasser gründlich abspülen. Mit 500 ml Wasser und 1/2 TL Salz in einen Topf geben, aufkochen und zugedeckt bei niedriger Hitze nach Packungsangabe garen. Ganze Körner benötigen häufig etwa 35 bis 45 Minuten. Bei Bedarf etwas Wasser ergänzen.
  2. Den Topf vom Herd nehmen und den Freekeh zugedeckt 10 Minuten nachquellen lassen. Anschließend in eine große Schüssel geben und zügig auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen.
  3. Kirschtomaten und Gurke gründlich waschen. Tomaten halbieren und Gurke in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Petersilie und Minze waschen, trocken tupfen und fein schneiden.
  4. Die Zitrone heiß waschen, 1 TL Schale abreiben und 3 EL Saft auspressen. Zitronenschale und -saft mit Olivenöl, restlichem Salz und Pfeffer verrühren.
  5. Freekeh, Tomaten, Gurke, Petersilie und Minze mit dem Dressing vermengen. Feta grob darüberbröseln und vorsichtig unterheben.
  6. Den Salat vor dem Servieren 15 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.

Serviervorschlag: Den Freekeh-Salat lauwarm oder gut gekühlt servieren.

Hinweis zu Sicherheit und Allergenen: Das Rezept enthält Gluten (Weizen) und Milch. Freekeh ist für Menschen mit Zöliakie und bei Weizenallergie nicht geeignet. Den fertigen Salat nicht länger als zwei Stunden ungekühlt stehen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und spätestens am nächsten Tag verzehren.

Rezept: food-monitor / KI