Sommerküche mit Feta-Käse: kalt, warm, gebacken oder gegrillt

Feta passt kalt in Salate, warm zu Pasta und Gemüse sowie gebacken oder gegrillt in eine hitzebeständige Form. Die geschützte Bezeichnung steht dabei für einen klar definierten griechischen Salzlakenkäse.

Griechischer Salat mit Feta, Tomaten, Gurke und Oliven
Bild: Lukas Bieri auf Pixabay

Kalt: Salat mit Tomate oder Wassermelone

Für einen Bauernsalat wird Feta mit Tomaten, Gurke, Paprika und Oliven kombiniert. Eine süß-salzige Variante entsteht mit Wassermelone, Limettensaft und Minze. Solche Salate bis zum Servieren kühlen und bei sommerlichen Temperaturen nur portionsweise herausstellen.

Warm: Feta-Pasta und Ofengemüse

Für eine einfache Ofensoße werden Feta, halbierte Kirschtomaten, etwas Öl und Kräuter gemeinsam gegart und anschließend mit Nudeln vermischt. Eine genaue Zutatenmenge und Zubereitung bietet das Rezept Tomaten-Feta-Pasta aus dem Ofen. Backtemperatur und Zeit richten sich nach Rezept, Form und Ofenart; der Käse ist bereits salzig, deshalb erst nach dem Garen abschmecken.

Feta lässt sich außerdem zu Pizza, Tarte, Gnocchi, Couscous, Reis oder Ofengemüse geben. Für Saganaki wird der Käse paniert und in der Pfanne gebraten; Panade und Bratfett werden nach Rezept gewählt.

Gegrillt: geschützt statt direkt in die Glut

Feta wird beim Erhitzen weich und gehört deshalb in eine hitzebeständige Grillschale aus Edelstahl oder Keramik oder in ein ausdrücklich geeignetes Grillpfännchen. Salzige oder saure Zutaten sollten nicht in unbeschichteten Aluminiumschalen erhitzt werden. Gemüse, Kräuter und wenig Öl können direkt mitgegart werden. Der Ratgeber Käse grillen: Halloumi, Feta und gefüllte Pilze erklärt Sortenwahl, Grillgefäße, Kühlung und Hygiene ausführlich.

Was unterscheidet Feta, Schafskäse und Hirtenkäse?

„Feta“ ist in der Europäischen Union als geschützte Ursprungsbezeichnung eingetragen. Er wird in den festgelegten Gebieten Griechenlands aus Schafsmilch oder einer Mischung aus Schafs- und höchstens 30 Prozent Ziegenmilch hergestellt und reift mindestens zwei Monate in Salzlake. Er kann aus pasteurisierter oder nicht pasteurisierter Milch hergestellt sein; darüber informiert die Kennzeichnung.

„Schafskäse“ beschreibt Käse aus Schafsmilch, ohne automatisch die Feta-Spezifikation zu erfüllen. Weißkäse aus Kuhmilch wird häufig als Hirtenkäse angeboten. Geschmack, Salzgehalt und Konsistenz unterscheiden sich je nach Produkt.

Lagern und sicher verwenden

Geöffneten Feta mit sauberem Besteck entnehmen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und die Hinweise des Herstellers beachten. Lake nur verwenden, wenn sie zum Produkt gehört und sauber geblieben ist. Bei Schimmel, aufgeblähter Packung oder deutlich untypischem Geruch wird der Käse vollständig entsorgt. Für Schwangere und andere empfindliche Personen ist die Angabe zur Pasteurisierung besonders wichtig. Feta enthält das Allergen Milch; Panaden können zusätzlich Gluten und Ei enthalten.

Quellen