Aprikose süß und saftig

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Die Aprikose gehört ab Mitte Juni auf dem Wochenmarkt und im Supermarkt zu den frischen Früchten des Frühsommers.

Aprikose

Das süß-saftige Steinobst wandert meist direkt von der Hand in den Mund. Viele kennen die Aprikose – in Österreich und Süddeutschland auch Marille genannt – im Kuchen, als Kompott und in der Konfitüre. Eine österreichische Spezialität sind Marillenknödel, für die die Frucht im Quarkteig gegart und in gerösteten Semmelbröseln gewälzt wird.

Ein Genuss sind die Früchte aber auch in herzhaften Gerichten – etwa in einer fruchtigen Curry-Soße zu Gegrilltem oder in einer Ziegenkäse-Tarte mit Honig und Thymian. Aprikosen bringen auch ein sommerliches Aroma in Salate: Kombinationsmöglichkeiten sind beispielsweise Rucola, Fetakäse und Walnüsse oder Couscous, Minze, Gurke und Kichererbsen.

Die Aprikose wird weltweit in Ländern mit warmem und trockenem Klima angebaut, wobei der Schwerpunkt im Mittelmeerraum liegt. In den Sommermonaten sind auch Früchte aus heimischer Erzeugung erhältlich, etwa aus Weinanbaugebieten in der Pfalz.

Es gibt viele verschiedene Sorten, die rundlich bis oval geformt und hellgelb bis orange gefärbt sind. Vom Blütenende bis zum Stiel verläuft eine Naht, die das Steinobst in zwei Teile teilt. Die Fruchthaut ist leicht rau bis samtartig oder glatt. Das saftige Fruchtfleisch hat ein süßsäuerliches Aroma, und der Kern lässt sich bei reifen Früchten leicht lösen.

Die Aprikose ist kalorienarm (43 kcal pro 100 g) und aufgrund ihres geringen Säuregehalts gut bekömmlich. Sie enthält reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Nur frische, unverletzte und reife Aprikosen gehören in den Einkaufskorb. Sie sind an dem aromatischen Duft und einer prallen Haut zu erkennen. Dagegen sagt die Farbe wenig über den Reifegrad aus. Zu früh geerntete Exemplare bleiben hart und wenig schmackhaft, da sie nicht nachreifen. Die empfindlichen Früchte behutsam transportieren und rasch essen oder verarbeiten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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Rezept: Aprikosen-Ziegenkäse-Tarte mit Honig und Thymian

Herzhafte Aprikosen-Ziegenkäse-Tarte mit Honig und Thymian
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (etwa 275 g)
  • 500 g reife, feste Aprikosen
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 2 Eier (Größe M)
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 1 TL frische Thymianblättchen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Den Blätterteig mit dem Backpapier in eine Tarteform mit etwa 26 cm Durchmesser legen. Den Rand leicht andrücken und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  2. Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Ziegenfrischkäse, Eier, Sahne, 1 EL Honig und die Hälfte der Thymianblättchen glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Käsemasse auf dem Blätterteig verteilen. Die Aprikosenhälften mit der Schnittfläche nach oben daraufsetzen.
  4. Die Tarte auf der unteren Schiene 30 bis 35 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und die Füllung gestockt ist.
  5. Die Tarte 10 Minuten ruhen lassen. Mit dem restlichen Honig beträufeln und den übrigen Thymianblättchen bestreuen.

Serviervorschlag: Die Tarte lauwarm servieren; dazu passt ein schlichter grüner Blattsalat.

Rezept: food-monitor / KI