Papaya in der Küche

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Auch die Kerne sind bei der Papaya essbar.

Papaya
Foto: MICKEY MaD auf Pixabay

Die Papaya hat ein mildsüßliches Fruchtfleisch, das in der Küche sowohl für Süßes als auch Pikantes verwendet werden kann. Selbst die Kerne sind essbar und zum Wegwerfen viel zu schade. Mit ihrer pfefferartigen Schärfe bringen sie eine interessante Würze in das Essen.

Geschmacklich erinnert die Papaya an eine Mischung aus Melone und Aprikose. Die Früchte werden gerne pur genascht. Dafür das Obst halbieren, schälen und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Das saftige Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden, mit etwas Limetten- oder Zitronensaft beträufeln und genießen. Herzhaft als Snack oder Vorspeise kombiniert passt Fetakäse oder ein milder Knochenschinken besonders gut dazu.

Die Frucht schmeckt aber auch im Obstsalat, in süßen Joghurtspeisen oder als Konfitüre. Der Saft kann für Sorbets und Getränke verwendet werden. Für herzhafte Gerichte nutzt man vor allem noch leicht unreife Früchte, da sie säuerlicher schmecken. Das Fruchtfleisch wird meist kurz gedünstet oder wie Gemüse gekocht und gibt Chutneys oder Currygerichten eine exotische Note.

Die Papaya, auch Baummelone genannt, hat ihre Heimat in den Tropen zwischen Bolivien und Südmexiko. Die Beerenfrucht mit ledriger Haut wächst an einer palmenähnlichen Pflanze, die bis zu zehn Meter hoch werden kann. Die birnenförmigen bis zylindrischen Früchte sitzen direkt am Stamm. Die Frucht verfärbt sich im Reifeprozess von dunkelgrün zu gelbgrün bis gelborange. Meist werden Papaya grüngelb geerntet und reifen vor Ort nach. Das Fruchtfleisch ist blass- bis goldgelb oder lachsrot gefärbt. In der Mitte der Frucht befinden sich in einem Hohlraum zahlreiche schwarze Samen.

Die Samen sind ein besonderer Genuss, da sie reichlich Senfölglykoside und das verdauungsfördernde Enzym Papain enthalten. Für einen Pfefferersatz werden sie von Fruchtfleischresten befreit, auf einem Blech ausgebreitet und im Ofen sanft bei 40 bis 50 Grad für zwei bis drei Stunden getrocknet. In ein sauberes Schraubglas füllen und bei Bedarf eine kleine Menge in einer Pfeffermühle mahlen und als Gewürz verwenden.

Aufgrund des hohen Wassergehalts ist die Papaya kalorienarm und enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Carotinoide, Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium. Die exotischen Früchte werden ganzjährig angeboten. Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Bei reifen Früchten gibt die Haut auf sanften Fingerdruck leicht nach. Bei Zimmertemperatur sind sie nur wenige Tage lang haltbar.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de



Rezept: Papaya-Kichererbsen-Salat mit Feta und Limette

Papaya-Kichererbsen-Salat mit Feta und Limette
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 große reife Papaya (etwa 600 g Fruchtfleisch)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g, Abtropfgewicht etwa 240 g)
  • 300 g Salatgurke
  • 200 g Feta
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Limetten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Koriandergrün

Zubereitung

  1. Die Papaya längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und die Frucht schälen. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Kichererbsen in einem Sieb abspülen und gut abtropfen lassen. Die Gurke längs halbieren und würfeln. Den Feta ebenfalls würfeln und die Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden.
  3. Eine Limette auspressen. Den Saft mit Olivenöl, Honig, 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer zu einem Dressing verrühren.
  4. Papaya, Kichererbsen, Gurke und Zwiebel in einer großen Schüssel vorsichtig mit dem Dressing vermengen. Den Feta unterheben.
  5. Das Koriandergrün grob hacken und über den Salat streuen. Die zweite Limette in Spalten schneiden und dazu reichen.

Serviervorschlag: Den Salat nach der Zubereitung 10 Minuten ziehen lassen und anschließend frisch servieren.

Rezept: food-monitor / KI