Pomelo – die bittersüße Frucht

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Besonders in der kalten Jahreszeit erobert die Pomelo Marktstände und Supermarktregale.

Mit ihrem fruchtig-bitteren Geschmack erinnert sie an eine Mischung aus Orange, Pampelmuse und Grapefruit, wobei die in Deutschland erhältliche Honig-Pomelo eher süß schmeckt.

Charakteristisch für die Pomelo ist die dicke, gelblich gefärbte Schale und ihr je nach Sorte hellgelb bis rosafarbenes Fruchtfleisch. „Diese israelische Züchtung aus Grapefruit und Pampelmuse zeichnet sich durch einen vergleichsweise niedrigen Kaloriengehalt aus, liefert aber viele Nährstoffe. Ihr werden zudem gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, weshalb sie bereits im Altertum als Heilmittel genutzt wurde“, sagt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio.

Kalorienarm und nährstoffreich

Die Pomelo enthält, wie ihre nahen Verwandten, reichlich Vitamin C. 100 Gramm der Zitrusfrucht decken bis zu 40 Prozent der empfohlenen Tageszufuhr. Der geringe Kaloriengehalt kommt durch den hohen Wasseranteil zustande. „Je nach Sorte enthalten 100 Gramm nur 25 bis 50 Kalorien“, erklärt Dr. Annette Neubert. „In ihrem Fruchtfleisch stecken wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und wasserlösliche Ballaststoffe.“

Richtig gelagert und zubereitet

Dank ihrer dicken Schale hält sich die Pomelo bei Zimmertemperatur für mindestens zwei Wochen, kühl gelagert auch länger. „Das Fruchtfleisch der Pomelo kann man bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Es sollte luftdicht verpackt und mit etwas Wasser gelagert werden. Dadurch trocknet es nicht so schnell aus und bleibt länger frisch“, rät Ernährungswissenschaftlerin Dr. Annette Neubert.

Die bittersüße Frucht bietet sich hervorragend für Obstsalate, Marmeladen, Smoothies oder Desserts an. Sie harmoniert aber auch sehr gut mit Milchprodukten wie Hüttenkäse.

Pomelo schälen: So geht’s

Die Schale der Pomelo hat es wirklich in sich. Sie ist so dick und gedämpft, dass die Frucht sogar Stürze aus zehn Metern Höhe überstehen kann. Für das Schälen von Pomelos gibt es einige Möglichkeiten. Hier der schnellste Weg, um an das leckere Fruchtfleisch zu kommen:

  • Obere und untere Kappe abschneiden
  • Schale von unten nach oben einschneiden.
  • Mit den Fingern die Schale ablösen, dabei mit der ganzen Hand unter die Schale gleiten.
  • Pomelo teilen.
  • Fruchtfleisch aus einzelnen Kammern herauslösen.

Quelle: Nestlé Ernährungsstudio



Rezept: Pomelo-Fenchel-Salat mit Hüttenkäse und Walnüssen

Pomelo-Fenchel-Salat mit Rucola, Hüttenkäse und Walnüssen
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Pomelo (etwa 500 g ausgelöstes Fruchtfleisch)
  • 2 Fenchelknollen (etwa 500 g)
  • 100 g Rucola
  • 300 g Hüttenkäse
  • 60 g Walnusskerne
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Die obere und untere Kappe der Pomelo abschneiden, die dicke Schale mehrfach längs einschneiden und ablösen. Die Frucht teilen und das Fruchtfleisch vollständig aus den festen Trennhäuten lösen.
  2. Die Fenchelknollen putzen und das zarte Fenchelgrün beiseitelegen. Den Strunk entfernen und den Fenchel in sehr dünne Scheiben hobeln. Den Rucola waschen und trocken schleudern.
  3. Die Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 Minuten rösten, abkühlen lassen und grob hacken.
  4. Rapsöl, Zitronensaft und Honig zu einem Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Pomelo, Fenchel und Rucola vorsichtig mit dem Dressing vermengen und auf vier Teller verteilen. Den Hüttenkäse daraufsetzen.
  6. Mit Walnüssen und fein gehacktem Fenchelgrün bestreuen.

Serviervorschlag: Den Salat nach dem Anrichten sofort servieren, damit der Rucola knackig bleibt.

Rezept: food-monitor / KI