Radicchio del Veneto: Rosige Aussichten für den Salatteller

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Das Auge isst bekanntlich mit. Wer auch bei Lebensmitteln auf Ästhetik achtet, wird „Radicchio del Veneto“ lieben.

Radicchio del Veneto
Fotolia #133153163 © Brent – Lizenznehmer: food-monitor

Der Salat aus Italien überzeugt nicht nur weibliche Fans durch sein zartes Pastellrosa mit einem Hauch von Lachs und Pfirsich.

Radicchio ist eine italienische Züchtung aus der Zichorienfamilie. „Radicchio del Veneto“, auch „La Rosa del Veneto“ genannt, wird vor allem im nordöstlichen Italien, aber auch in Teilen der USA wie Kalifornien und Pennsylvania angebaut. Dabei ist die Sorte nicht neu, sondern hat lediglich in den vergangenen Jahren durch die sozialen Medien an Bedeutung gewonnen.

Inzwischen erobern die fotogenen Salate nicht nur das Internet, sondern stehen auch in bekannten Restaurants der Metropolen New York und London auf der Speisekarte. Die Farbe entsteht durch die besonderen Anbaumethoden: Die Pflanzen wachsen einige Zeit in Dunkelheit, sodass die Köpfe unter Ausschluss von Sonnenlicht auf natürliche Weise gebleicht werden. Normalerweise sind die Blätter des Radicchios rotviolett gefärbt – mit weißen Blattrippen.

„Radicchio del Veneto“ ist zart, aber knackig. Im Vergleich zum normalen Radicchio hat er einen feineren Geschmack, ist weniger bitter, aber dennoch würzig. Die herbe Note passt gut zu milden Salatsorten und fein geschnitten zu Pasta und Reis. Die rosafarbenen Blätter sind ein guter Begleiter von Süßkartoffeln und Radieschen, können aber auch mit Fenchel, Apfelstückchen, Pecorino und Walnüssen kombiniert werden.

Im Frühling ist „Radicchio del Veneto“ mit ein bisschen Glück in gut sortierten Supermärkten, im Bio-Laden und auf dem Wochenmarkt erhältlich. Aber es kostet schon etwas, trendy zu sein. Für die besondere Variante müssen Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de


Rezept: Lauwarmer Radicchio-Süßkartoffel-Salat mit Apfel

Radicchio-Salat mit Süßkartoffel, Apfel, Pecorino und Walnüssen
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 700 g Süßkartoffeln
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 kleine Köpfe Radicchio del Veneto (etwa 300 g)
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 60 g Walnusskerne
  • 80 g Pecorino
  • 2 EL heller Balsamicoessig
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL flüssiger Honig

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Süßkartoffeln mit 2 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer vermengen. Auf einem Backblech verteilen und auf der mittleren Schiene 22 bis 25 Minuten rösten, bis sie weich und goldbraun sind.
  3. Den Radicchio putzen, die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern. Die Äpfel vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
  4. Die Walnüsse in einer trockenen Pfanne 3 Minuten rösten und grob hacken. Den Pecorino in feine Späne hobeln.
  5. Das übrige Olivenöl mit Balsamicoessig, Senf und Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Radicchio und Äpfel mit dem Dressing vermengen. Die lauwarmen Süßkartoffeln vorsichtig unterheben und den Salat mit Walnüssen und Pecorino bestreuen.

Serviervorschlag: Den Salat sofort servieren, solange die Süßkartoffeln noch lauwarm und die Radicchioblätter knackig sind.

Rezept: food-monitor / KI