Lebensmittelmarken müssen Aussagen nachvollziehbar belegen.
Lebensmittelunternehmen richten ihre Nachhaltigkeitskommunikation stärker an messbaren Ergebnissen aus. FoodNavigator beschreibt diese Entwicklung anhand von Einschätzungen aus Unternehmen, Beratung und Zertifizierung. Allgemeine Umweltversprechen verlieren demnach an Überzeugungskraft, während nachprüfbare Angaben zu Emissionen, Rohstoffherkunft oder Abfallvermeidung wichtiger werden.
Der Bericht unterscheidet zwischen verständlicher Kommunikation und vereinfachenden Behauptungen: Daten müssen belastbar sein, sollen Verbrauchern aber auch konkret zeigen, was sich verbessert hat und welche Schwierigkeiten bleiben. Recht, Nachhaltigkeitsmanagement und Marketing sollten dafür zusammenarbeiten.
Der Text ist eine Branchenanalyse, kein Nachweis, dass einzelne Produkte tatsächlich nachhaltiger geworden sind. Die Kritik an unzureichend belegter Nachhaltigkeitswerbung zeigt den Hintergrund. Unternehmen sollten Fortschritte und Grenzen gleichermaßen offenlegen, statt künftige Ziele als bereits erzielte Wirkung darzustellen.
Englischsprachiger Originalbericht
Quelle: foodnavigator.com / food-monitor
