Honig im Test der Stiftung Warentest

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Viel Geschmack und wenige Schadstoffe. So lautet das Fazit des neuen Honig-Tests der Stiftung Warentest.

Produkte von Discountern mit importiertem Honig schneiden gut ab. Etliche teure Honige aus Deutschland enttäuschen.

Ukraine, Mexiko, Deutschland – weltweit arbeiten Honigbienen nach dem gleichen Prinzip: Sie sammeln Nektar und andere süße Sekrete von Pflanzen, fliegen sie in ihren Stock und verarbeiten dort alles zu Honig. Guter Honig kann von überall herkommen. Das zeigt dieser Test von 24 Blütenhonigen.

„Die meisten Honige sind sensorisch gut. Die Unterschiede liegen vor allem im Preis. Den Testsieger gibt es für rund 13 Euro pro Kilogramm. Deutlich günstiger sind sieben gute Honige von Handelsmarken der Discounter und Supermärkte im Test. Sie kosten oft weniger als die Hälfte”, erläutert Ina Bockholt, Ernährungsexpertin der Stiftung Warentest.

Bei ihren Labor-Analysen kamen die Testerinnen und Tester manchem Etikettenschwindel auf die Spur. Das von Dennree etwa zeigt eine Blumenwiese, obwohl vor allem Raps- und Baumpollen nachweisbar waren. Alnaturas Vielblütenhonig enthält vor allem Pollen von Sonnenblumen und Fetthennen.



„Auch wenn Honig als eines der meistverfälschten Lebensmittel gilt – Hinweise auf Panschereien haben wir nicht gefunden“, erklärt Bockholt.

Wer genau wissen möchte, welcher Honig am besten schmeck, findet die ausführlichen Testergebnisse in der April-Ausgabe der Stiftung Warentest oder unter www.test.de/honig.

test.de

Ein Kommentar

  1. Kommentar von Katrin Reuter-Zunft

    Hallo,

    ich hoffe inständig, dass nicht die Stiftung Warentest diesen Text geschrieben hat.
    Falls doch: Wenn die Stiftung Warentest so wenig Ahnung bei ihren Bewertungen einfließen lässt, dann brauchen wir die nicht mehr.
    Und falls der Text von Ihnen ist bitte ich Sie sich vorher mit Fakten und Gesetzen vertraut zu machen.

    Bei ihren Labor-Analysen kamen die Testerinnen und Tester manchem Etikettenschwindel auf die Spur. Das von Dennree etwa zeigt eine Blumenwiese, obwohl vor allem Raps- und Baumpollen nachweisbar waren. Alnaturas Vielblütenhonig enthält vor allem Pollen von Sonnenblumen und Fetthennen.

    Die Bewertung ist leider in vollständiger Unkenntnis der Gesetzeslage entstanden und muss korrigiert werden.

    Fangen wir mal vorne an:
    Haben Sie schon mal versucht einer Biene vorzuschreiben, wo sie Honig sammelt????

    Folglich ist im Honig drin, was drin ist. Das nennt man dann ein Naturprodukt.
    A propos: In 2 Honiggläsern eines Imkers aus 2 nebeneinander stehenden Bienenstöcken können verschiedene Pollen drin sein.

    Es ist Vorschrift dass nichts hinzugefügt oder entfernt werden darf. Aussagen zum Inhalt sind gesetzlich (!) geregelt und werden nur nach Pollenanalyse möglich. Ein Honig ohne Pollenanalyse heißt Blütenhonig und ein Rapshonig ohne Pollenanalyse heißt Blütenhonig.
    Ein Honig von Sonnenblumen heißt Blütenhonig. Vielblütenhonig ist aus vielen Blüten ohne Angabe der Herkunft. Die einzelne Blüte aus der 500g Honig produziert werden können, ist halt noch nicht erfunden.
    Wenn aufs Etikett von diesem Honig Sonnenblumen gedruckt werden ist es nach Gesetzeslage Verbrauchertäuschung. (So wie wenn man auf das Salz aus dem Salzstock schreibt: hat Millionen Jahre unter der Erde verbracht und ist deshalb Zuhause länger als 1 oder 2 Jahre haltbar.)

    Fazit: Wenn der Imker sich an das deutsche Gesetz hält, ist das kein Grund das negativ zu beurteilen. Oder sind alternative Fakten in der Mitte der Gesellschaft angekommen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Katrin Reuter-Zunft

    Antwort food-monitor:

    Hallo Frau Katrin Reuter-Zunft,

    der Beitrag ist eine Pressemeldung der Stiftung Warentest und also nicht unser Text – daher der Quellenhinweis mit Link am Ende des Beitrages. In einem Fall wie dem vorliegenden, veröffentlichen wir gerne Kommentare, wie hier den Ihrigen ohne zu bewerten, ob Ihre Kritik berechtigt ist.