Etwa von Oktober bis März bereichert Chicorée das Angebot an Wintergemüse im Handel.

Der Spross der Zichorienwurzel mit seinen blassgelben, schiffchenförmigen Blättern ist kalorienarm und liefert wertvolle Inhaltsstoffe wie B-Vitamine, Folsäure, Vitamin C und Kalium. Zudem enthält Chicorée reichlich Inulin. Dieser unverdauliche Ballaststoff fördert das Wachstum des Darmmikrobioms, wirkt sättigend und unterstützt die Regulierung des Blutzuckerspiegels.
Für das typisch herbe Aroma sorgen Bitterstoffe wie Lactucopikrin. „Sie regen die Produktion von Magen- und Gallensäften an und wirken verdauungsfördernd“, sagt Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.
Zubereitung roh und gegart
Chicorée wird häufig roh als Salat oder Rohkost gegessen. Der bittere Geschmack lässt sich durch die Kombination mit süßem Obst wie Orange, Birne oder Granatapfel abmildern. Darüber hinaus eignet sich Chicorée auch zum Überbacken, Braten oder für Pfannen- und Wokgerichte. Beim Erhitzen geht ein Teil der Bitterstoffe verloren, sodass gegarter Chicorée milder schmeckt.
