Brunnenkresse: gesundes Wildkraut mit pfeffriger Schärfe

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Die Brunnenkresse gehört zu den ersten heimischen Küchenkräutern, die im Frühling auch in der Natur gesammelt werden können. Ihr pikantes Aroma verfeinert Dips und Salate, Kartoffelgerichte und Eierspeisen.

Brunnenkresse
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Das Frühlingskraut hat ein kräftig-pikantes bis leicht scharf-bitteres Aroma, das an Rettich oder Senf erinnert. Je älter die Blätter, desto schärfer der Geschmack. Das Frühlingskraut schmeckt fein gehackt im Kräuterquark, in Kartoffelgerichten oder als spinatartige Gemüsebeilage. In einem Salat kann es sehr gut mit Rettich, Radieschen und Kirschtomaten kombiniert werden. Auch grüne Smoothies und Pesto bekommen mit Brunnenkresse eine raffinierte Note.

Die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) wächst vor allem an kühlen Fließgewässern wie Bächen und Quellen. Die rundlichen, fleischigen Blättchen und der hohle Stängel sind essbar. Sammeln Sie nur aus sauberen Gewässern und vor Beginn der Blütezeit im Mai. Danach verliert die Pflanze an Geschmack und Nährwert. Vor dem Verzehr sollten die Blätter gründlich gesäubert werden, um Verunreinigungen oder kleine Larven zu entfernen.

Hat man im eigenen Garten ein Sumpfbeet oder einen Gartenteich mit Frischwasserzufuhr, kann man Brunnenkresse auch selbst anpflanzen. Die Pflanze fühlt sich auch in einem Topf mit Erde auf Balkon und Terrasse wohl, wenn er in einem wassergefüllten Übertopf steht. Das Wasser darf nicht zu warm sein und muss täglich gewechselt werden. Im Handel ist die Brunnenkresse eher selten zu finden. Aber man kann sie auf Wochenmärkten als gebündelte und geschnittene Ware oder Topfpflanze entdecken oder in Lebensmittelgeschäften für mediterrane Spezialitäten.

Es lohnt sich, die Brunnenkresse in den Speiseplan einzubauen, denn sie enthält Senfölglykoside aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie sorgen für das pikante Aroma und wirken entzündungshemmend, fördern die Verdauung und regen den Stoffwechsel an.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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Rezept: Brunnenkresse-Kartoffelsalat mit Ei

Kartoffelsalat mit Brunnenkresse, Radieschen und Ei
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g kleine festkochende Kartoffeln
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Bund Radieschen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Brunnenkresse aus sicherer, hygienisch unbedenklicher Herkunft
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in Salzwasser je nach Größe 18 bis 22 Minuten garen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm in Scheiben schneiden.
  2. Eier in kochendem Wasser 8 Minuten garen, kalt abschrecken, pellen und vierteln.
  3. Radieschen und Frühlingszwiebeln putzen und waschen. Radieschen in dünne Scheiben, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Brunnenkresse sehr gründlich waschen, verlesen und trocken schleudern.
  4. Gemüsebrühe erwärmen. Mit Rapsöl, Zitronensaft, Senf und Honig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die warmen Kartoffeln mit dem Dressing vermengen und 15 Minuten ziehen lassen. Radieschen und Frühlingszwiebeln unterheben.
  6. Erst unmittelbar vor dem Servieren Brunnenkresse und Eier vorsichtig auf dem Salat verteilen, damit die Blätter frisch bleiben.

Serviervorschlag: Der Salat schmeckt lauwarm und eignet sich als leichtes Hauptgericht.

Rezept: food-monitor / KI