Maiskeimöl liefert viel Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren.

Wie der Name schon vermuten lässt, wird Maiskeimöl aus den Keimlingen des Maiskorns gewonnen. Für einen einzigen Liter Öl braucht man rund 120.000 Körner. Es wird als Nebenprodukt der Stärkeherstellung gewonnen. Durch schonende Kaltpressung und Filtration entsteht ein wertvolles Speiseöl, das je nach Sorte und Anbaugebiet goldgelb bis rötlich gefärbt ist. Raffinierte Maiskeimöle sind fast farblos und besonders hitzestabil. Zum Teil wird für eine goldgelbe Färbung Beta-Carotin (Provitamin A) hinzugefügt.
Maiskeimöl zählt zu den gesunden Ölen, da es reichlich Ölsäure und Linolsäure enthält. Es hat einen hohen Gehalt an Vitamin E (rund 35 mg pro 100 g), das die Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen schützen kann. Weitere positive Inhaltsstoffe sind Provitamin A, Vitamin K sowie Mineralstoffe wie Kalzium.
Wegen seines geringen Eigengeschmacks ist Maiskeimöl ein vielseitiger Begleiter in der Küche. Das Speiseöl kann für Salatdressings, Soßen und Marinaden, aber auch zum Dünsten von Gemüse und zum Anbraten von Fleisch und Fisch verwendet werden. Auch kaltgepresstes Öl eignet sich zum Kochen. Zum Backen und Frittieren ist aber raffiniertes Maiskeimöl ideal, da es hohe Temperaturen besser verträgt. Es wird auch zur Herstellung von Margarine, Mayonnaise und Diätnahrung verwendet.
Ähnlich wie andere Pflanzenöle ist Maiskeimöl etwa ein Jahr lang haltbar, wenn es gut verschlossen, dunkel und kühl gelagert wird. Nach Anbruch der Flasche sollte das Öl im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von drei Monaten verbraucht werden.
Heike Kreutz, www.bzfe.de
https://www.food-monitor.de/2022/02/mais-vielfalt-vom-kolben/
- Mais ist vielfältig, egal ob süß oder herzhaft, ob zum Frühstück oder Abendessen, ob Zucker- oder Puffmais.
- Die Kombination aus Mais und Bohnen ist besonders empfehlenswert.
- Ideal auch für die schnelle Küche und eine Abwechslung von Kartoffeln, Nudeln und Reis.
Das Gemüse des Jahres 2022 hat es in sich. Frisch gekocht oder gegrillt direkt vom Kolben, eingelegte Mini-Maiskölbchen, Polenta, Maistortilla, Tortillachips, Cornflakes oder Popcorn – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Rezept: Mais-Bohnen-Salat mit Limetten-Maiskeimöl-Dressing

Zutaten für 4 Portionen
- 285 g Süßmais (Abtropfgewicht)
- 240 g Kidneybohnen (Abtropfgewicht)
- 1 rote Paprikaschote
- 1/2 Salatgurke
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1/2 Bund glatte Petersilie
- 4 EL Maiskeimöl
- 2 EL Limettensaft
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 1 TL flüssiger Honig
- Salz
- schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Mais und Kidneybohnen in einem Sieb abspülen und gut abtropfen lassen.
- Paprika putzen und in kleine Würfel schneiden. Gurke waschen und ebenfalls würfeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
- Maiskeimöl, Limettensaft, Senf und Honig zu einem glatten Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Mais, Bohnen, Paprika, Gurke, Zwiebel und Petersilie in einer großen Schüssel mischen. Dressing darübergeben und vorsichtig unterheben.
- Salat vor dem Servieren 15 Minuten bei Raumtemperatur durchziehen lassen und nochmals abschmecken.
Serviervorschlag: Als leichtes Hauptgericht oder als Beilage zu gegrilltem Gemüse servieren.
Rezept: food-monitor / KI
