Wildreis: edle Spezialität unter den Reissorten

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Bei den dunklen, langen Körnern handelt es sich jedoch nicht um echten Reis – botanisch ist Wildreis mit ihm nur entfernt verwandt.

Wildreis
Foto: Freepik

Wildreis, auch Wasserreis genannt, stammt aus Nordamerika. Dort wächst er in Seen und Flüssen in Ufernähe. Heute wird er vor allem in den USA und Kanada kommerziell angebaut. Er wird überwiegend auf künstlich gefluteten Flächen maschinell geerntet. „Im Vergleich zu weißem Reis ist Wildreis eiweiß- und ballaststoffreicher“, sagt Ernährungsexpertin Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Er schmeckt aromatisch nussig und hat einen festen Biss. Wie echter Reis ist auch Wildreis glutenfrei.

Kochzeit beachten

Im Handel wird Wildreis pur oder in küchenfertigen Mischungen mit echtem Reis angeboten. Das macht die Spezialität preisgünstiger. Bei der Zubereitung sollte man die auf der Packung angegebene Kochzeit beachten. Purer Wildreis benötigt eine Garzeit von bis zu einer Stunde. Durch Einweichen lässt sie sich auf etwa 40 Minuten verkürzen. Reismischungen enthalten häufig gebrochene oder angeritzte Wildreiskörner. Sie garen schneller, sodass sich die Kochzeit der von herkömmlichem Reis annähert.

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