Das Forum Nachhaltiger Kakao als Impulsgeber und Bündnispartner für nachhaltigen Kakao

Wenn sich ab kommenden Sonntag in Berlin alles um Kakao dreht, ist auch das Forum Nachhaltiger Kakao als Impulsgeber dabei. Vertreter der Anbauländer und der Konsumländer diskutieren „Eine neue Vision für den Kakaosektor“ – so das Motto der 4. Weltkakaokonferenz, die vom 22.–25.04.2018 erstmals in Deutschland stattfindet. Leitende Frage ist, wie der Kakaosektor nachhaltig gestaltet werden kann. Inhaltlich geht es dabei um die Belange der Bäuerinnen und Bauern, die Herausforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungs­kette, die Förderung eines bewussteren Verbraucherverhaltens und die Frage nach den Rahmenbedingungen, die Regierungen, Industrie und Handel schaffen müssen, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Das Forum Nachhaltiger Kakao und seine Mitglieder aus der Süßwaren­industrie, dem deutschen Lebensmittelhandel, von Nichtregierungsorganisa­tionen und der Bundesregierung sind als Redner und Rednerinnen eingeladen. In insgesamt 25 Vorträgen werden sie ihre Erfahrungen und beispielhaften Ansätze für einen nachhaltigen Kakaosektor einbringen und zur Diskussion stellen. „Für uns ist das ein klares Zeichen dafür, dass das Forum Nachhaltiger Kakao in der internationalen Diskussion und der Gestaltung eines nachhaltigen Kakaosektors eine wichtige Rolle spielt“, sagte der Vorsitzende des Forum Nachhaltiger Kakao, Wolf Kropp-Büttner. „Das Forum Nachhaltiger Kakao ist als Multistakeholder-Initiative selbst ein Beispiel dafür, wie aus Visionen durch konkretes Handeln Ergebnisse und aus durchaus nicht immer gleichgerichteten Interessen gemeinsame Lösungsansätze entstehen.“

Neben dem gemeinsamen Projekt PRO-PLANTEURS in der Côte d’Ivoire engagieren sich die Mitglieder des Forums über 116 Projekte für bessere Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und -bauern und einen nachhaltigen Kakaoanbau. 47 Projekte werden allein in Westafrika, der Hauptanbauregion von Kakao, umgesetzt.

Schwerpunkte der Beiträge aus dem Kreis der Forumsmitglieder sind:

  • die Lebensbedingungen und die Einkommenssituation der Kakaobauern,
  • der Kampf gegen missbräuchliche Kinderarbeit,
  • die Stärkung der Frauen,
  • die Ergebnisse und Ansätze von beispielhaften Projekten, etwa dem forumseigenen Projekt PRO-PLANTEURS in der Côte d’Ivoire,
  • die Einflussmöglichkeiten von Konsumentenseite,
  • die jeweilige Rolle der beteiligten Partner – vom Kakaoanbau bis zur verkaufsfertigen Schokolade im Lebensmittelhandel – sowie Chancen von Partnerschaften, um Ziele gemeinsam zu verfolgen, wie beispielsweise dem Forum Nachhaltiger Kakao.

Ein aktuelles Beispiel für eine solche Partnerschaft ist die Absichtserklärung über eine engere Zusammenarbeit des Forums mit der Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao. Diese wurde im Januar dieses Jahres auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin unterzeichnet. Mit weiteren Partnern auf europäischer und auf internationaler Ebene steht das Forum in engem Austausch. Inhaltlich geht es dabei vor allem um den Walderhalt in den Kakaoanbaugebieten, die Stärkung der Frauen und den Schutz der Kinder.

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