JOSEPHINENHÜTTE BY KURT JOSEF ZALTO: ZWEI LEGENDEN DER GLASKUNST EROBERN DIE WEINWELT

Josephinenhütte steht sinnbildlich für die extravagante Glaskunst des 19. Jahrhunderts. Die in Vergessenheit geratene Marke wurde nun von Kurt Josef Zalto und seinen Partnern wieder neu ins Leben gerufen.

Der österreichische Glasdesigner hatte mit der Erfindung eines Glases schon einmal weltweit Maßstäbe gesetzt. Nun, rund 20 Jahre später, gelingt ihm mit der Kollektion „Josephine“ sein Bravourstück. Organisch geformt mit einem ikonischen Knick zur optimalen Entfaltung des Weinaromas. Ist das die Urform des Weinglases?

Eine neue Dimension

Unter Spitzensommeliers gilt das Glas bereits heute als neuer Maßstab: Leicht, filigran und flexibel – typische Merkmale für die Handschrift des renommierten Glasdesigners. Darüber hinaus hat Kurt Josef Zalto die hauchdünne, fast transzendente Skulptur bis ins Detail berechnet und mit einem einzigartigen Knick versehen, der Form und Funktion harmonisch miteinander vereint. Die behutsam geformte Kante sorgt dafür, dass ein Teil des Weines, der durch Bewegung am Rand des Glases aufsteigt, gebrochen wird und anschließend in einer Spiralbewegung ins Glas zurückfließt. Auf diesem Weg nimmt der Wein sehr viel Sauerstoff auf und kann sich perfekt entfalten. „Geschmacklich eine völlig neue Dimension. Gleichzeitig ist das Glas so fein, dass man fast das Gefühl hat, den Wein in der Hand zu halten. Ein sinnliches Erlebnis…“, sagt Kurt Josef Zalto.

Jedes Glas wird von Hand als ein harmonisches Einzelstück geformt. Durch ihre charakteristische Form und ausdrucksstarken Farben sind die Glaswaren der Josephinenhütte so gestaltet, dass sie alle Sinne ansprechen. Aktuell umfasst die Kollektion vier verschiedene Arten von Weingläsern, sowie Wassergläser in verschiedenen Farben.

Zalto, der Österreicher mit venezianischen Wurzeln, ist ein Ästhet. Doch bei seinen Gläsern ging es ihm noch nie um die reine Ästhetik, sondern immer um die optimale Entfaltung des Weines. Form follows function. „Seit Jahrzehnten arbeite ich am perfekten Glas. Getrieben von der Vision, die Urform des Weinglases zu finden. Ein Glas, das so logisch ist, als hätte die Natur es erschaffen. Ein Glas, das die Aromen des Weines besser entfesselt als jedes andere. Das ist mir nun endlich gelungen. Die Josephine ist das beste Glas, das ich jemals gemacht habe!“

Die Inspiration – schlesische Glasmacherkunst

Graf Leopold von Schaffgotsch gründete im Jahr 1842 eine Glashütte im schlesischen Riesengebirge. Die Produkte der Manufaktur waren so überzeugend, dass er ihr den Namen seiner geliebten Frau gab: Josephine. Franz Pohl leitete damals das Atelier. Der Glasdesigner galt als genialer Tüftler und künstlerischer Vordenker seiner Zeit. Er lotete die Grenzen dessen aus, was im Glashandwerk Mitte des 19. Jahrhunderts als möglich galt. Er kreierte Glasobjekte von überragender technischer Finesse und vollkommener Schönheit. Sie machten die historische Josephinenhütte zu einer der bedeutendsten Glasmanufakturen Europas. Ein Jahrhundert später beendete das Schicksal die Erfolgsgeschichte der historischen Josephinenhütte und das Traditionsunternehmen ging endgültig unter.

Bis drei Freunde rund um Kurt Josef Zalto 2018 beschließen, die Marke und den Glanz der Josephinenhütte neu ins Leben zu rufen. Sie sind fasziniert und inspiriert vom Wert echter Handwerkskunst und von der Schaffenskraft des ehemaligen Traditionsunternehmens. Mit Kurt Zalto haben sie den perfekten Glasdesigner an ihrer Seite, um die neue Josephinenhütte im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Mit Gläsern, die filigran sind und leicht, anspruchsvoll und ästhetisch, so exzellent wie damals. Gläser, die Getränke in Schwingung versetzen können genau wie die Menschen, die daraus trinken.

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