Zimtgebäck unbeschwert genießen: Landeslabor findet keine erhöhten Cumarinwerte

Das hessische Landeslabor hat in diesem Winter bisher 23 Gebäckproben auf Cumarin untersucht. Dabei handelte es sich um Zimtsterne und anderes mit Zimt aromatisiertes Gebäck. „Cumarin ist ein Aromastoff, der in höheren Konzentrationen in so genanntem „Cassia-Zimt“ gefunden werden kann. Bei besonders empfindlichen Personen kann Cumarin schon in relativ kleinen Mengen Leberschäden verursachen, die Wirkung ist allerdings reversibel“, sagte heute Prof. Dr. Hubertus Brunn, Direktor des Hessischen Landeslabors, in Gießen. Isoliertes Cumarin darf Lebensmitteln nicht zugesetzt werden. Ist es in Zimt enthalten, das Lebensmitteln zur Aromatisierung zugesetzt wird, ist die Menge auf 50 Milligramm Cumarin pro Kilogramm (mg/kg) Lebensmittel begrenzt.

„Bei keinen der bisher ausgewerteten Proben konnten Überschreitungen dieses Wertes festgestellt werden. Die von uns untersuchten Proben enthielten im Durchschnitt 2,0 mg/kg, der höchste Wert wurde in einem Zimtstern mit 15,3 mg/kg erreicht und lag damit immer noch deutlich unter dem entsprechenden Grenzwert“, so der der Direktor.

Pressekontakt:
Landesbetrieb Hessisches Landeslabor, Schubertstr. 60, 35392 Gießen
Telefon: 0641/4800 – 555
Telefax: 0641/4800 – 5900
E-Mail: poststelle@lhl.hessen.de

Quelle: Hessisches Landeslabor

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Hinweis Copyright |
Medienkontakte dieser Meldung: 1254

Mehr zum Thema