Bohnen, Erbsen und Co. – vielseitig und gesund

Bowl with fresh peas on a wooden background
© Dani Vincek / fotolia / Lizenznehmer: food-monitor

Die kleinen Samen haben es in sich. Sie sind reich an pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. In vielen Ländern sind sie ein bedeutendes Grundnahrungsmittel. Hierzulande haben sie einen festen Platz in der vegetarischen Küche. Die VERBRAUCHER INITIATIVE regt dazu an, regelmäßiger Hülsenfrüchte und seltener Fleisch zu essen. So werden Klima, Geldbeutel und Gesundheit entlastet. …

„Die zahlreichen Bohnen-, Erbsen- und Linsensorten lassen sich mit verschiedenen Zutaten immer wieder neu und phantasievoll kombinieren“, hebt Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE hervor. Mit Gemüse der Saison eignen sie sich für Suppen oder Salate, mit Getreide und Kartoffeln für Eintöpfe und Aufläufe.

Eine geeignete Basis sind sie für herzhafte und pikante Brotaufstriche. Variierende Zutaten und Gewürze verleihen den Gerichten wahlweise eine heimische, mediterrane, indische oder arabische Note. Weiße Bohnen sind beliebt als sättigende Komponente in Gemüsesuppen, eher ungewöhnlich sind sie dagegen als Begleiter von Nudeln und Pesto. In der orientalischen Küche werden Kichererbsen gern und häufig verwendet, z. B. um Hummus oder Falafel zuzubereiten.

Das Kichererbsen-Püree wird als Dip zu Brot, Gemüse und Salat gereicht, die vegetarischen Falafel-Bällchen sind eine würzige Alternative zu anderen Bratlingen. „Probieren Sie Kichererbsen einmal mit Gemüse, Kreuzkümmel und Koriander als Eintopf“, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin.

Sojabohnen sind die Grundlage für Tofu, Soja-Drinks und daraus hergestellte joghurt- oder fleischähnliche Produkte, Brotaufstriche oder Bratlinge. Vegetariern wird empfohlen, mehrmals pro Woche Hülsenfrüchte zu essen. „Ideal sind ein bis zwei Portionen, wobei eine Portion 40 Gramm roher bzw. 100 Gramm gekochter Ware entspricht. Bei Sojaprodukten wie Tofu oder verschiedenen Fleischalternativen empfehlen Experten 50 bis 150 Gramm täglich“, erläutert Borchard-Becker.

Rezepte wie weiße Bohnen mit Nudeln und Pesto oder den orientalischen Kichererbseneintopf finden Interessierte in der Broschüre „Vegetarisch essen“ der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das 16-seitige Heft enthält Anregungen für insgesamt 14 kalte und warme Gerichte und verrät, woraus die täglichen Haupt- und Zwischenmahlzeiten bestehen, wenn Fleisch wegfällt. Es kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Quelle: VERBRAUCHER INITIATIVE

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Copyright |
Medienkontakte dieser Meldung:
1677 + 2.216 Abo Newsletter + 3.136 Follower auf Twitter + 563 Kontakte Facebook

Mehr zum Thema