Dr. Schär Institute: Study Shorts zu neuen Forschungsergebnissen rund um Glutenunverträglichkeiten

Study Shorts
Dr. Schär Institute: Study Shorts zu Glutenunverträglichkeiten

Das Dr. Schär Institute informiert über neue Forschungsergebnisse zu Zöliakie, Gluten-/Weizensensitivität, Reizdarmsyndrom und zur glutenfreien Ernährung.

Die in einer Mappe zusammengestellten Study Shorts dienen der Aufklärung zu Glutenunverträglichkeiten und damit verbundenen Ernährungsbedürfnissen. Die Study Shorts können kostenfrei unter www.drschaer-institute.com angefordert oder direkt heruntergeladen werden.

Unter Glutenunverträglichkeiten werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, bei denen die Betroffenen auf das Klebereiweiß Gluten mit Symptomen wie Durchfall, Blähungen, Übelkeit, neurologischen Störungen, Gewichtsverlust oder Müdigkeit reagieren. Zu den Glutenunverträglichkeiten zählen die Zöliakie, die Gluten-/Weizensensitivität und teilweise auch das Reizdarmsyndrom (RDS). Patienten mit einer Glutenunverträglichkeit sind auf eine glutenfreie Diät (GFD) angewiesen.

Glutenfreie Ernährung
Eine GFD bedeutet den Verzicht auf Gluten, das in verschiedenen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste vorkommt. Für Zöliakiepatienten ist eine strikte, lebenslange GFD die einzige Form der Therapie. Auch Menschen mit einer Weizenallergie oder einer Gluten-/Weizensensitivität sollten Gluten meiden. Glutenfreie Getreidealternativen sind z. B. Mais, Reis oder Hirse.

KiGGS-Studie: Zöliakieprävalenz bei Kindern und Jugendlichen
Die Zöliakie ist eine genetisch determinierte, chronisch entzündliche Darmerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Zöliakie besteht lebenslang, ist aber durch eine GFD sehr gut behandelbar. In den Study Shorts wird zur Zöliakiethematik die KiGGS-Studie vorgestellt. Diese hat sich mit der Bestimmung der Zöliakieprävalenz bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland befasst und eine Gesamtprävalenz der Zöliakie bei 1- bis 17-Jährigen von 0,9 Prozent hervorgebracht. Die Prävalenz ist damit höher als bislang angenommen und mit anderen mitteleuropäischen Ländern vergleichbar.

Gluten Challenge-Studie: Identifizierung von Patienten mit Gluten-/ Weizensensitivität
Patienten mit Gluten-/Weizensensitivität weisen unspezifische sowohl intestinale als auch extraintestinale Symptome auf. Das Krankheitsbild ähnelt dem einer Zöliakie oder Weizenallergie. Die Diagnose erfolgt über das Ansprechen auf eine GFD, nachdem Zöliakie und Weizenallergie ausgeschlossen wurden. Das Ziel der Gluten Challenge-Studie besteht in der Identifizierung von Patienten mit Gluten-/Weizensensitivität. Die Studie zeigt, dass 75,3 Prozent der Patienten mit gastroenterologischen Symptomen in Phase I (strikte GFD über drei Wochen und Bewertung der Symptome) auf die GFD ansprachen und von symptomatischen Verbesserungen vor und nach der GFD berichteten. Die Probanden, die eine eindeutige Verbesserung der Symptome zeigten, wurden als Responder auf Gluten eingestuft und in die Phase II (Doppelblinde Gluten- oder Placebo-Gabe über insgesamt 21 Tage) der Studie integriert. Es reagierten rund 14 Prozent der Teilnehmer der doppelblinden Placebo-kontrollierten Challenge (DBPCC) mit symptomatischen Verschlechterungen auf den Verzehr glutenhaltiger Nahrung. Diese Gruppe wurde von den Autoren als Betroffene einer Gluten-/Weizensensitivität eingestuft. Da sich ein positiver Effekt bei GFD zeigte, benennen die Autoren Gluten als einen relevanten Auslöser für gastroenterologische Symptome.

GIBS-Studie: Wirkung einer GFD für Patienten mit RDS
Das RDS zählt zu den häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen und ist durch chronische abdominelle Beschwerden gekennzeichnet. Eine Diagnose erfolgt, wenn sich die Symptome weder einer organischen noch einer pathologischen Ursache zuordnen lassen, sie die Lebensqualität des Patienten aber stark einschränken. 12 von 35 Patienten der GIBS-Studie gaben in mindestens 12 von 16 Wochen unter GFD eine deutliche oder vollständige Verbesserung ihrer Reizdarmbeschwerden an. Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass sich der HLA-DQ2/DQ8-Status nicht als diagnostischer Marker eignet, welche Patienten von einer GFD profitieren. Alle Teilnehmer, die auf eine GFD ansprachen, ernährten sich auch in der Nachbeobachtungsperiode nach einem Jahr glutenfrei. Aufgrund symptomatischer Verbesserungen ernährten sich auch 55 Prozent der Patienten, die nach den definierten, strengen Kriterien nicht als Responder gewertet wurden, nach einem Jahr weiterhin glutenfrei.

Die Mappe mit allen Study Shorts kann ab sofort kostenfrei unter www.drschaer-institute.com angefordert oder heruntergeladen werden.

Die Dr. Schär Unternehmensgruppe
Dr. Schär ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von innovativen diätetischen Lebensmitteln für besondere Ernährungsbedürfnisse. Die langjährigen Kompetenzen, die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Ernährungsberatern, Wissenschaftlern und Konsumenten und die erfolgreiche Bearbeitung von Nischenmärkten macht die Unternehmensgruppe im Bereich Special Nutrition erfolgreich. Allen Produkten gemeinsam ist das Bekenntnis zu höchster, konstanter Qualität, geprüfter Sicherheit und geschmackvollem Genuss. Dabei gliedert Dr. Schär seine Geschäftsfelder in die zwei Hauptbereiche Glutenfrei und Medical Nutrition.
Die langjährige Kompetenz im Bereich der diätetischen Lebensmittel bündelt das Unternehmen in seinem 2011 gegründeten Dr. Schär Institute, das die Wissensplattform für Ernährungsfachkräfte, Allgemeinmediziner und Fachärzte ist und erste Anlaufstelle, wenn es um besondere Ernährungsanforderungen geht. Weitere Informationen zum Dr. Schär Institute und zum wissenschaftlichen Komitee von Dr. Schär finden Sie unter www.drschaer-institute.com.

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