Reallohnindex im Jahr 2016 um 1,8 % gestiegen

Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 % gestiegen. Dies ist der dritthöchste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, lagen die Nominallöhne im Jahr 2016 um 2,3 % über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 0,5 %.

Das starke Wachstum der Reallöhne im Jahr 2016 ist vor allem durch den niedrigen Anstieg der Verbraucherpreise begründet und nicht vorrangig auf die gestiegenen Verdienste zurückzuführen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich mit + 0,5 % deutlich geringer als im Durchschnitt der letzten 5 Jahre (+ 1,0 %), der Anstieg der Nominallöhne (+ 2,3 %) lag hingegen im entsprechenden Durchschnitt (+ 2,3 %).

Diese Angaben stellen erste vorläufige Ergebnisse über die nominale und reale Entwicklung der Bruttoverdienste in Deutschland im Jahr 2016 dar. Detaillierte und endgültige Daten für das vierte Quartal 2016 und das Jahr 2016 werden voraussichtlich Ende März 2017 veröffentlicht.

Tabelle

Quelle: Statistisches Bundesamt

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