Bundesweiter Ideenaufruf „cc“ für eine ausgewogene Ernährung gestartet

Rund 90 Prozent der Menschen in Deutschland sind gut bis sehr gut über gesunde Ernährung informiert – doch knapp jeder Dritte schafft es nicht, dieses Wissen auch aktiv umzusetzen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Deshalb startet das Ministerium zusammen mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) den bundesweiten Ideenaufruf „Vom Wissen zum Handeln“. Bis zum 30. November 2017 können Ideen und pragmatische Ansätze oder auch bereits umgesetzte Projekte zum Thema gesunde Ernährung eingereicht werden.

Unter dem Motto ‚Gut essen einfach machen‘ werden vielfältige Ideen rund um das Thema gesundheitsförderliche Ernährung gesucht. Denn: Jeder Dritte würde sich gerne gesünder und ausgewogener ernähren, so ein Ergebnis der aktuellen Forsa-Umfrage. Die meisten Menschen wissen zwar, was die bessere Wahl wäre, und kennen auch die Vorzüge einer abwechslungsreichen Ernährung. Doch oft fällt es ihnen schwer, dieses Wissen in die Tat umzusetzen. Das BMEL fragt daher gemeinsam mit dem BZfE: Wie kann es leichter gelingen, vom Wissen zum Handeln zu kommen und sich regelmäßig gut und ausgewogen zu ernähren?

Vielleicht fehlt nur eine gute Idee, die dabei hilft, alte Gewohnheiten bei der Auswahl, der Zubereitung und dem Verzehr von Lebensmitteln positiv zu verändern. Ein letzter Schubs oder ein kleiner Anreiz, um eine bewusste Auswahl beim Essen und Trinken auch tatsächlich zu treffen. „Die Menschen wollen sich gesund ernähren, aber das ist im Alltag nicht immer einfach. Mit unserer Aktion ‚Vom Wissen zum Handeln‘ suchen wir die besten Ideen, wie sich der Vorsatz guter Ernährung auch in eine gute Ernährung im Alltag umsetzen lässt“, erklärt Bundesernährungsminister Christian Schmidt.

Gut essen einfach machen

Das Ziel ist es, Erfahrungswerte aus den Lebenswelten der Menschen zu finden und für alle sichtbar zu machen, sodass sie jedem Einzelnen zugutekommen: Das kann eine konkrete Anregung,
eine bewährte Erfahrung oder eine kreative Aktion bis hin zu einer innovativen Kampagne sein.

Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist von dem Ideenaufruf begeistert: „Gemeinsam mit konkreten Vorschlägen kann die Umsetzung vom Wissen zum Handeln leichter gelingen. Ich bin froh, dass wir mit dem Bundeszentrum für Ernährung eine starke Stimme in der BLE haben, die sich für gesunde Ernährung für alle einsetzt.“ Ideen sind genug da, meist fehlt es aber an der praktischen Weitergabe und Umsetzung. Ob Lebensmittelhandel, Gastronomie, Bildungseinrichtungen, Organisationen oder engagierte Verbraucherinnen und Verbraucher – jede und jeder kann etwas dazu beitragen und ist herzlich eingeladen, Ideen einzureichen.

Auf die verschiedenen Anregungen freut sich auch die Leiterin des BZfE, Dr. Margareta Büning- Fesel: „Kleine Hinweise in der Kantine wie ein Obstkorb, smarte Lösungen für unterwegs, kluge Hilfen für die Auswahl von Lebensmitteln oder Zubereitungs-Tricks für zu Hause – wir haben den Ideenaufruf ganz bewusst breit angelegt.“

Bis zum 30. November eigene Idee einreichen

Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury die innovativsten Ideen aus und lädt die Ideengeber zu einer Themenreise nach Berlin ein. Dort werden sie offiziell geehrt und erfahren, wie das BMEL und das BZfE sie bei der Umsetzung oder Bekanntmachung ihres Vorhabens individuell unterstützen und begleiten werden.

Bis zum 30. November 2017 können auf www.vomwissenzumhandeln.de Ideen aber auch bereits bestehende Aktivitäten eingereicht werden. Eine Skizze oder ein Kurzkonzept reichen aus. Bei allen Einreichungen soll deutlich werden, wie die Idee einen Impuls im Bereich gesundheitsförderliche Ernährung setzt und Menschen dabei unterstützt, ihre Essgewohnheiten langfristig positiv zu verändern.

Weitere Informationen

Pressekontakt:
Harald Seitz
h.seitz@aid-mail.de
Tel.: 0228 8499-123
www.vomwissenzumhandeln.de

Quelle: BZfE

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