25-köpfige Delegation des Forum Nachhaltiger Kakao besuchte das Forumsprojekt PRO-PLANTEURS in Côte d‘Ivoire

Projektarbeit des Forums trägt Früchte (c) Forum Nachhaltiger Kakao

Das gemeinsame Projekt PRO-PLANTEURS der Mitglieder des Forum Nachhaltiger Kakao macht gute Fortschritte. Es eröffnet den Kooperativen Möglichkeiten sich professioneller aufzustellen und stärkt vor allem die Frauen im Kakaoanbau sowie die junge Generation, beispielsweise indem es sie darin unterstützt, neue Einkommensquellen zu erschließen. Davon überzeugten sich 25 Vertreter aller vier Mitgliedsgruppen des Forums bei einer Reise in die Projektregion im Südosten der Côte d’Ivoire. Beim Besuch von insgesamt fünf Kooperativen von Kakaobauern und -bäuerinnen standen die unterschiedlichen Projektschwerpunkte im Vordergrund.

Der Besuch weiterer Initiativen von Forumsmitgliedern vor Ort gab Einblick in ergänzende Unterstützungsmaßnahmen, etwa zur Bekämpfung von missbräuchlicher Kinderarbeit oder für die schulische und berufliche Ausbildung. Die Besichtigung des Hafens und eines großen Kakao verarbeitenden Unternehmens in Abidjan zeigte auf, dass wichtige Arbeitsschritte innerhalb der Wertschöpfungskette Kakao im Anbauland stattfinden.

Ziel der Reise war es auch, den Teilnehmern ein Verständnis zu vermitteln von den Gegebenheiten im Ursprung und den Bedingungen, unter denen Kakao angebaut wird. Viele Mitarbeiter in den Unternehmen der Süßwaren­industrie, im Lebensmittelhandel, aber auch bei den Nichtregierungs­organisationen haben zwar in ihrem Berufsalltag mit Rohstoffen aus den Tropen zu tun, konnten bislang aber noch nie eines der Herkunftsländer bereisen. „Nur wer das Thema Nachhaltigkeit grundlegend versteht, kann sich dafür einsetzen. Deshalb ist es unser Anspruch als Forum Nachhaltiger Kakao, dieses Verständnis bei unseren Mitgliedern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestmöglich zu fördern“, sagte Wolf Kropp-Büttner, der Vorsitzende des Forum Nachhaltiger Kakao.

Dazu beigetragen haben auch die Gespräche mit Vertretern der Schulungsorganisationen, die die Umsetzung des Projektes unterstützen, sowie mit den Vertretern des ivorischen Landwirtschaftsministeriums, der Forstbehörde und des nationalen Kaffee- und Kakao-Rates, neben der Bundesregierung Partner des Projektes PRO-PLANTEURS. „Wir haben gesehen, wo die Brennpunkte liegen, sei es die Frage nach einem existenzsichernden Einkommen, dem Kakaopreis oder das Thema Waldschutz und Walderhalt“, so Kropp-Büttner weiter.

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