Ein Rezept für den Bienenschutz: Küchenkräuter

Kräuterküche, Homöopathie
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Deutsche Wildtier Stiftung: Mit duftenden Bienenweiden im Garten und auf dem Balkon schaffen Sie wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und Co.

Küchenkräuter sind ein doppelter Gewinn: Borretsch, Liebstöckel und Oregano bringen gesunden Geschmack auf den Tisch – und sie ziehen Bestäuber wie Wildbienen und andere Insekten magisch an. Pflanzen Sie eine Bienenweide auf dem Balkon oder in Ihrem Garten.

Heimische Doldenblütler wie Dill, Liebstöckel, Kerbel, Bohnenkraut und Petersilie sorgen für Vitamine und kulinarische Raffinesse, mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum und Salbei schmecken nach Urlaub im Süden – und auch Hummeln, Sand- und Mauerbienen lassen sich nicht lange bitten und kommen zum süßen Nektar-Mahl!

„Borretsch, der Geheimtipp aus dem Kräuterbeet, besticht nicht nur durch seine auffälligen sternförmigen und blauen Blüten, er sät sich zudem selber aus und ist darum auch für Gärtner ohne grünen Daumen geeignet“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.

„Vor allem der duftende Nektar, den die Küchenkräuter haben, lockt Wildbienen an“, so Goris weiter. Die süße Flüssigkeit, die von den Pflanzen produziert wird, enthält verschiedene Zuckerarten wie Saccharose, Glucose und Fructose: ein idealer Energy-Drink für Insekten. Der pudrige, mehlartige Pollen, der sich auf den Staubgefäßen einer Pflanze bildet, liefert das notwendige Eiweiß als Nahrung für die Wildbienen-Brut.

„Wenn die Küchenkräuter blühen, ernten Sie einfach einen Teil für die kulinarischen Genüsse und lassen Sie einen anderen Teil einfach im Beet stehen: Dann finden Wildbienen & Co ein nahrhaftes Blüten-Buffet vor.“

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung

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