Prayers of Sinners and Saints: Die verrückteste Weinkollektion des Jahres aus Washington State

Heiliger oder Sünder? Diese Frage beantwortet die neue Weinlinie aus Washington State. Zur Kollektion gehören aktuell zwei Weine: Prayers of Sinners – eine Rotwein-Cuvée – und Prayers of Saints – ein Chardonnay.

Besonders auffällig sind die kunstvoll gestalteten Etiketten. Sie zeigen jeweils eine betende Person – eine Heilige (Chardonnay) und einen Sünder (Rotwein Cuvée). Doch im Grunde ist es egal, ob wir zum „sündigen“ Rotwein tendieren oder den „heiligen“ Weißwein bevorzugen: Tief im Inneren sind wir alle gleich. So lautet die Markenbotschaft, die sich nur im Dunkeln offenbart. Denn erst die Dunkelheit entlockt beiden Flaschen ihr leuchtendes Geheimnis: Jeweils dasselbe betende Skelett.

Prayers of Saints

Hell, leicht und erfrischend – dieser Chardonnay lockt das Heilige in uns. Birne, Zitrusfrüchte, Melone mit sanft eingebundener Eiche: Passt perfekt zu krossen Avocado-Thunfisch Tostadas oder Zitronen Hähnchen. Der Wein enthält einen Teil „Black Chardonnay“. Hierbei wird der Traubensaft vor der Fermentation oxidiert, um Bitternoten zu reduzieren. Durch die Hinzugabe dieses schwarzen Chardonnays wird der Wein insgesamt komplexer.

(13,5 Prozent Alkohol | 100 Prozent Chardonnay, davon 7 Prozent Black Chardonnay | UVP: 9,99 EUR)

Prayers of Sinners

Prayers of Sinners ist eine sündhaft dichte Cuvée aus Syrah und Merlot. Und wenn Sünder beten, verschmelzen reife Brombeeren und Veilchenaromen mit Pfeffer, etwas Chilli und Kakao. Dieser Wein passt gut zu langsam geschmorten Rindfleisch oder einem Schokotörtchen mit flüssigem Kern.

(14,5 Prozent Alkohol | 90 Prozent Syrah | 10 Prozent Merlot | UVP: 11,49 EUR)

Für die Gastronomie sind beide Weine ab sofort bei WeinWolf erhältlich. Endverbraucher können die Prayers of Sinners and Saints Kollektion über www.vineshop24.de beziehen.

Weinanbau östlich von Seattle
Washington State. Im Nord-Westen der USA gelegen. Heimat großer Unternehmen wie Boeing und Microsoft. Mit über 900 Weingütern das zweitgrößte Weinanbaugebiet der USA. Auch hierzulande wird Washington State immer bekannter für seine ausgezeichneten Rieslinge, Cabernets, Syrahs, Merlots und Chardonnays. Das liegt vor allem an Pionier-Weingütern wie Chateau Ste. Michelle und Columbia Crest. Und an kreativen Weinkonzepten, wie Prayers of Sinners and Saints.

Doch was zeichnet die Lagen östlich von Seattle aus? Washington State liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Bordeaux. Ein großer Teil des Weinbaus wird im Osten des Staates betrieben. Diese Rebflächen sind durch die Cascade Mountains vor der feuchten Meeresluft geschützt. Kontinentales Klima ist hier vorherrschend – mit trockenen Sommern und sehr kalten Wintern.

In der Reifeperiode der Reben ist es tagsüber konstant warm mit bis zu 40°C. Nachts hingegen kühlt es auf bis zu 10°C ab. Dieser hohe Temperaturunterschied gepaart mit vielen Sonnenstunden pro Tag ermöglicht die optimale Reifung der Trauben mit sehr präsenten Fruchtaromen und einem hohen Anteil natürlicher Säure. Ein weiterer Vorteil: Durch die Kombination aus sandigen Böden, der niedrigen Luftfeuchtigkeit und eiskalten Wintern gibt es hier keine Reblaus. Diese optimalen Bedingungen spiegeln sich in den Prayers of Sinners and Saints Weinen wieder.

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