Tipps für eine reiche Ernte im Gemüsegarten

Gemüsegarten
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Mein Gemüsegarten ist mein Zuhause

Der Gemüsegarten ist der neue hippe Trend für Ihren Garten im Jahr 2020. Wenn Sie Ihren Garten für den Frühling vorbereiten, können Sie sich natürlich für schöne Designermöbel & Accessoires von hoher Qualität entscheiden. Für ein luxuriöses Gefühl ist es am besten, ein Design mit einer langen Lebensdauer zu wählen. Auf diese Weise werden Sie jahrelang Freude an einer schönen und einzigartigen Gartengestaltung haben. Wählen Sie am besten eine schöne Sitzecke, von der aus Sie Ihren Traumgarten überblicken können.

Auch die Essbereiche außen sind sehr im Trend und interessant. Im Frühling und Sommer kann man draußen ein hausgemachtes Abendessen genießen. Und was gibt es Schöneres, dieses Abendessen mit Gemüse aus dem eigenen Garten zuzubereiten! Auch Sie möchten Ihren Garten hipp und funktionell gestalten? Dann lesen Sie im folgenden einige Tipps.

Wahl der richtigen Sorten für die Aussaat

Gartencenter bieten Hobbygärtnern von Möhre, Tomate und anderem Gemüse oft Hybridsaatgut (auch „F1“ genannt) an. Dieses hat besonders begehrte Eigenschaften, wie zum Beispiel einen hohen Ertrag oder eine bestimmte Fruchtfarbe. Leider geht diese hohe Leistungsfähigkeit von Hybriden bereits in der folgenden Generation verloren. Aus Hybridsaatgut Samen zu gewinnen, macht also wenig Sinn.

Wer in seinem Garten selber Tomaten, Paprika und Co. ernten und daraus Samen für das Folgejahr gewinnen möchte, sollte zu samenfesten Sorten greifen. Das Gartenjahr kann bereits früh mit einfachen Mitteln starten.

Viele Gartencenter bieten Hobbygärtnern eine große Palette an Anzuchthilfen. Von der einfachen Saatschale über die selbstbefeuchtende Aussaatbox bis zur vollautomatischen und beheizten Mini-Aufzuchtstation ist alles zu haben. Doch was ist wirklich nötig? Wenn man ein paar Pflänzchen auf der Fensterbank anziehen möchte, reichen Blumentöpfe und etwas Anzuchterde aus. Auch leere, saubere Joghurtbecher eignen sich. Der Becherboden sollte aber durchlöchert werden, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Vereinzeln: muss das sein? Wer sich das Vereinzeln der Pflänzchen ersparen möchte, für den hält der Handel sogenannte Multitopfplatten bereit. Diese wiederverwendbaren Kunststoffplatten bieten Vertiefungen, in die jeweils ein Samen gesät wird. Einfache Eierkartons erfüllen allerdings denselben Zweck. Als umweltfreundlich gelten die komplett aus organischem Material bestehenden Presstöpfe.

Alte und seltene Sorten bewahren

Es gibt in Deutschland eine Reihe von Organisationen, die sich um den Erhalt der Vielfalt alter, bewährter Sorten kümmern und samenfestes Saatgut anbieten bzw. entsprechende Bezugsmöglichkeiten vermitteln. Auch Museumsgärten oder Gärtnereien sind gute Quellen für alte Sorten.

„Berliner Aal“-Gurke, „Teltower Rübchen“ oder „Wiener Maidivi“-Salat: Solchen seltenen Kultursorten widmet der Verein zur Erhaltung und Kultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN). Im eigenen Saatgutarchiv wurden rund 2.000 verschiedenen Herkünfte von Nutz- und Zierpflanzen erfasst. Der Verein arbeitet mit Saatgut-Erhaltungsinitiativen und Kleingärtnern zusammen und fordert alle Interessierten auf, seltene Sorten als Bereicherung im Garten und in der Küche schätzen zu lernen und so zu ihrem Erhalt beizutragen.

Wer Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ernten will, braucht das richtige Timing. Mit dem Saat- und Pflanzkalender der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) haben Hobbygärtner das ganze Jahr lang die Saat- und Pflanztermine im Blick und wissen, wie viel Platz die Pflanzen brauchen. Der Kalender ist kostenlos erhältlich als Broschüre oder im Download.

Keine Angst vor wilden Bienen

Bienen fliegen genauso auf altbewährte Melisse und Schnittlauch wie auf die Blüten des exotischen, chinesischen Korianders. Nicht nur Blühfarbe und Blühzeitpunkt, auch Wuchshöhe und die Gesamtgestaltung eines abwechslungsreichen Gartens bieten Wildbienen und anderen Insekten vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätherbst vielfältige Nahrung an.

Die richtige Behausung für die Bienen kann man entweder fertig kaufen oder selber bauen. Holzstücke mit Bohrlöchern, Tannenzapfen, Bambusstäbe oder alte Dachziegel können, richtig verarbeitet, den Insekten ein Zuhause bieten. Der beste Zeitpunkt für das Aufstellen eines Insektenhotels ist zu Beginn des Frühlings, da dann viele Wildbienen dank der höheren Temperaturen aktiv werden. Der Standort wollte weitgehend vor Regen bzw. Feuchtigkeit geschützt sein.

Pflegeleichte Blumen, Stauden und Kräuter für Vielbeschäftigte

Es braucht nicht unbedingt besonders viel Zeit, um im eigenen Garten in den Genuss üppiger Blütenpracht oder seiner Lieblingspflanzen zu kommen. Es gibt eine Reihe robuster Sommerblumen, die mit wenig Zuwendung auskommen und sich trotzdem von ihrer schönsten Seite zeigen. Wichtig ist nur, dass bei der Auswahl auf die bevorzugten Standorte der jeweiligen Pflanzen geachtet wird. Sonnenkinder wie die Geranien (Pelargonien) mögen es zum Beispiel warm und trocken und bevorzugen daher eher helle Standorte wie Balkone mit südlicher Ausrichtung.

Für Vielbeschäftigte lohnt sich der Blick ins Staudensortiment: Stockrosen (Alcea rosea), Akeleien (Aquilegia), Winterastern (Chrysanthemum) oder Katzenminze (Nepeta) sind hervorragend geeignet und in verschiedenen Farben erhältlich. Auch Stauden für den Steingarten sind oft recht pflegeleicht und blühen teilweise sogar erst bei Trockenheit richtig auf, wie etwa der Mauerpfeffer (Sedum acre) oder die Hängepolster-Glockenblume (Campanula poscharskyana).

Quellen: BLE, LPD, Das Grüne Medienhaus

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