Tipps für den Hausgarten im Sommer: zwischen Ernte und Aussaat

Gemüsegarten
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Hobbygärtner haben im Sommer alle Hände voll zu tun: Während Kräuter und Gemüse regelmäßig geerntet werden müssen, stehen im Obstgarten bereits erste Schnittarbeiten an. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) gibt Tipps für eine ertragreiche Gartensaison.

Nachdem Kräuter während des Frühjahrs die Küche mit vielen frischen Blättern bereichert haben, gehen viele von ihnen im Sommer in die Blühphase über. Die Blätter werden kleiner und sind weniger aromatisch. Werden blühende Triebe regelmäßig ausgeknipst, lässt sich jedoch die Erntezeit verlängern. Bei manchen Kräutern, zum Beispiel Zitronenmelisse, hilft ein radikaler Rückschnitt wenige Zentimeter über dem Boden, dann bildet die Pflanze wieder reichlich frische Blätter. Bei Basilikum und Salbei kann man blühende Zweige komplett entfernen.

Auch für die Ernte von Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken oder Bohnen gilt: Wer regelmäßig pflückt, erhält höhere Erträge, da das Pflücken die Fruchtbildung anregt.

Sind für die Aussaat von Chinakohl, Fenchel oder Winterendivie gerade keine Beete frei, können diese Kulturen in Töpfen vorgezogen und später ausgepflanzt werden.

Bei Erdbeeren empfiehlt das BZL, nach der letzten Ernte das alte Laub zurückzuschneiden und die Pflanzen zu düngen. Außerdem ist Ende Juli die beste Zeit zum Pflanzen neuer Erdbeeren, dann haben sie im laufenden Jahr noch genug Zeit zum Wachsen und bringen schon im Folgejahr einen guten Ertrag. Für Steinobst wie Kirschen oder Pflaumen ist nach der Ernte ein günstiger Zeitpunkt für Pflegeschnitte. Auch Äpfel oder Quitten können einen Sommerschnitt vertragen.

Quelle: BZfE

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