Glutenfreie Ernährung: Vielfältiger und sicherer Genuss

Zöliakie beruht auf einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten. Die einzige Therapie ist deshalb eine lebenslange, konsequente, glutenfreie Ernährung. Bereits wenige Wochen oder Monate nach der Umstellung des Essverhaltens tritt eine Besserung ein, die Symptome von Zöliakie verschwinden in der Regel. Auch die geschädigte Dünndarmschleimhaut bessert sich bis hin zur vollständigen Normalisierung – vorausgesetzt, die Betroffenen achten auf eine völlig glutenfreie Ernährung.

Gluten kommt vor allem in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer vor. Diese Getreide sowie alle Lebensmittel, die sie enthalten, sind für Zöliakie-Betroffene selbst in kleinsten Mengen unverträglich. Eine glutenfreie Ernährung heißt jedoch nicht Verzicht auf Genuss: Es gibt viele Ersatzprodukte, wie zum Beispiel Mais, Reis, Hirse, Soja oder Buchweizen. Darüber hinaus bieten heute viele Hersteller ein breites Sortiment glutenfreier Produkte und Spezialitäten an – von der Hausmacher Leberwurst über Brezeln bis zu Pita. Auch die Gastronomie stellt sich immer stärker auf die Bedürfnisse Zöliakie-Betroffener ein. Ein Klassiker in der glutenfreien Restaurantküche ist beispielsweise eine Pizzeria, die auch glutenfreie Pizzen und Nudelgerichte anbietet.

Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG) gibt Zöliakie-Betroffenen wichtige Tipps, wie sie sich trotz ihrer Unverträglichkeit gesund und abwechslungsreich ernähren können. Sie informiert zudem, welche Restaurants und Urlaubsorte glutenfreie Kost anbieten. Im Lebensmittelhandel müssen seit November 2005 alle Produkte, die Gluten enthalten, entsprechend gekennzeichnet sein. Viele glutenfreie Lebensmittel sind für Verbraucher an dem speziellen Siegel erkennbar: einer durchgestrichenen Ähre.

Bei Rückfragen:
DZG – Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e. V.
Sofia Beisel, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0711 – 45 99 81-15

Quelle: DZG

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