Neue Broschüre: Schlaue Köpfe greifen zu Jod

Jodversorgung in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau / WHO: Jodmangelprävention darf nicht nachlassen / Neue kostenlose Aufklärungsbroschüre des Arbeitskreises Jodmangel erschienen

Intensive Aufklärung und eine breite Verwendung von Jodsalz haben die Jodversorgung in den letzten Jahren deutlich verbessert. Gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herrscht in Deutschland zwar kein Jodmangel mehr, die Jodversorgung liegt aber noch im unteren wünschenswerten Bereich. Um die Öffentlichkeit kontinuierlich über entsprechende Möglichkeiten der Jodmangelprophylaxe zu informieren und für deren Bedeutung zu sensibilisieren, hat der Arbeitskreis Jodmangel die neue Broschüre „Schlaue Köpfe greifen zu JOD“ aufgelegt.

Die neue Broschüre sowie weiteres Informationsmaterial stehen im Internet unter www.jodmangel.de unter der Rubrik „Broschürenbestellung“ zum Download bereit. Sämtliche Materialien können auf der Website auch über das digitale Bestellformular beziehungsweise telefonisch (069 / 2470 6796) oder per E-Mail (ak@jodmangel.de) beim Arbeitskreis Jodmangel angefordert werden. Die Materialien sind in begrenzter Stückzahl kostenlos.

Aktuelle Studien zeigen: Wesentliche Teile der Bevölkerung sind nach wie vor nicht ausreichend mit Jod versorgt. Die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KIGGS) bestätigt, dass rund ein Drittel der untersuchten Heranwachsenden nicht genug Jod bekommt. „Das ist durchaus verbesserungsbedürftig“, kommentiert Prof. Dr. Roland Gärtner, Internist und Endokrinologe aus München und Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel. „Jod ist der Motor unseres Körpers. Ob wir uns fit fühlen, Babys gesund zur Welt kommen oder Schulkinder gut lernen können – überall ist Jod nötig. Selbst wer seine Ernährung ausgesprochen frisch und vielseitig gestaltet, kann bei der Jodzufuhr deutlich unter den Empfehlungen liegen. Denn unsere Lebensmittel enthalten von Natur aus einfach zu wenig Jod“, erklärt der Experte.

Mit der neuen Broschüre „Schlaue Köpfe greifen zu JOD“ gibt der Arbeitskreis Jodmangel wichtige Informationen und klärt offene Fragen zu der Bedeutung von Jod und dem Thema Jodmangel. Anschaulich wird zum Beispiel erklärt, wozu der Körper Jod benötigt, wie Schilddrüsenerkrankungen entstehen und wodurch jeder mit ganz einfachen Mitteln seine Jodbilanz verbessern kann. Der Leser erfährt unter anderem, welche wichtige Rolle Jod in der Schwangerschaft spielt oder wie Vegetarier ihre Jodzufuhr aufpeppen können. Dabei liefert der Ratgeber praktische Tipps für ganze Familie.

Quellen:
Thamm M, Ellert U. et al.: Jodversorgung in Deutschland Ergebnisse des Jodmonitorings im Kinder und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Bundesgesundheitsschutz (2007)

Broschüren-Download
http://www.jodmangel.de/broschuerenbestellung/pdf/SchlaueKoepfe_Jod.pdf

Quelle: Arbeitskreis Jodmangel

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