US-Behörden: Mit CRISPR gezüchtete Pflanzen sind keine Gentechnik

Erste Produkte sind bald auf dem Markt.

In fünf Jahren soll in den USA ein neuer, ertragreicher Wachsmais auf den Markt kommen. Das Besondere: Er verdankt seine neuen Eigenschaften einer mit Hilfe das CRISPR/Cas-Verfahrens herbeigeführten Punktmutation. Diese neue Technik hat nicht nur die Pflanzenforschung weltweit in eine Aufbruchsstimmung versetzt, sondern auch neue Perspektiven für die praktische Pflanzenzüchtung eröffnet. Die US-Behörden haben bereits entschieden, dass dieser Wachsmais nicht als „gentechnisch verändert“ einzustufen ist und er damit keinen besonderen gesetzlichen Auflagen unterliegt. Doch er ist nicht das einzige Produkt, bei dem die neuen Genome Editing-Verfahren zur Anwendung kommen.

Bisher ist der Anbau von Wachsmais für Landwirte wenig attraktiv. Während beim herkömmlichen Gelbmais die Stärke zu 70 Prozent aus Amylopektin und zu 30 Prozent aus Amylose besteht, liefert Wachsmais fast ausschließlich Amylopektin (99 Prozent). Deswegen eignet sich Wachsmais für hochwertige Stärkeprodukte, etwa zum Verdicken in Fertiglebensmitteln und Babynahrung, aber auch für industrielle Spezialstärke. Allerdings haben die heute verfügbaren Wachsmais-Sorten einen Nachteil: Ihre Erträge sind deutlich geringer als bei Gelbmais.

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Quelle: Forum Bio- und Gentechnologie e.V.

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