Der Bio-Markt wächst – Wächst Obst und Gemüse mit?

Deutschland ist der mit Abstand größte Bio-Markt in Europa. 2015 gaben die Verbraucher für Bio-Lebensmittel und Getränke gut 8,6 Mrd. EUR aus. Darüber hinaus wächst dieser Markt schon seit Jahren nahezu ununterbrochen, daran scheint sich auch 2016 nichts geändert zu haben. In den ersten 4 Monaten dieses Jahres sind die Verbraucherausgaben für Bio-Frischwaren wie Fleisch, Wurst, Käse, Eier und Brot aber auch Obst und Gemüse um gut 11 % gestiegen. Diese Warengruppen machen rund 60 % der gesamten Ausgaben für Bio-Lebensmittel und Getränke aus. Die Ausgabensteigerung war zu einem gewissen Teil zwar auch preisbedingt, den größeren Einfluss hatten aber die gestiegenen Einkaufsmengen.

Doch wie sieht die Situation bei Bio-Obst und Bio-Gemüse aus? Nach einer AMI Analyse auf Basis der Daten aus dem Haushaltspanel der GfK schnitten frisches Obst und Gemüse 2016 beim Umsatzwachstum bislang sogar überdurchschnittlich ab. Hier spielen Preissteigerungen allerdings die größere Rolle, das Mengenwachstum war aber ebenfalls beachtlich.

Über den Bio-Markt wird auf dem DOGK am 16. September in Düsseldorf aus zwei verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Rainer Carstens von der Firma Westhof Bio erläutert die Sichtweise eines bedeutenden Produzenten von Bio-Gemüse aus dem Gewächshaus und aus dem Freiland. Oft genug wird ja den deutschen Produzenten vorgeworfen, sie würden die Chancen des Bio-Marktes nicht ausreichend nutzen. Nach Berechnungen aus der AMI Importstudie ergibt sich hier für Obst und Gemüse aber ein sehr differenziertes Bild. Von generell sinkenden Selbstversorgungsgraden kann bei diesen Produkten jeden-falls keine Rede sein. Sarah Scharbert und Johannes von Eerde von der Rewe Group diskutieren über die Strategie eines erfolgreichen Vollsortimenters im Hinblick auf das Bio-Obst und Gemüsesortiment.

Diskutieren Sie mit! Das aktuelle Programm finden Sie hier.

Zum Deutschen Obst & Gemüse Kongress 2016

Der Deutsche Obst & Gemüse Kongress wird am 15./16. September in Düsseldorf von der AMI, dem Fruchthandel Magazin und GS1 Germany veranstaltet. Themenschwerpunkte sind neben den Chancen auf übersättigten Märkten und verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit das Salatsortiment und der Bio-Markt. Nutzen Sie bis zum 11. Juli 2016 den Frühbucherpreis. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.fruchthandel.de/dogk/ oder unter Tel.: (0221) 94714-510.

Zur AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, Bonn

Die AMI wurde auf Initiative der Wirtschaft im Februar 2009 gegründet. Die Geschäftsfelder umfassen die Bereitstellung neutraler, unabhängiger Marktfakten und Informationen über die nationalen und internationalen Agrarmärkte. Insgesamt werden 15 Rohstoff- und Lebensmittelmärkte in über 70 Informationsdiensten analysiert, bewertet und kommentiert. Mehr als 40 Marktexperten arbeiten an den Standorten Bonn (Hauptsitz), Hamburg und Berlin. Geschäftsführer ist Christian Alter. Weitere Informationen auf www.AMI-informiert.de oder persönlich unter 0228-33 805-404.

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Quelle: AMI

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