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TÜV SÜD gibt Tipps für den richtigen Standmixer

Rubrik(en): Ratgeber Familie, Haushalt und Küche | Autor: food-monitor |

Standmixer sind ein praktisches Werkzeug für die heimische Küche: Smoothies aus frischem Gemüse und Obst zubereiten, Eis crushen, Nüsse hacken oder Brei und Suppe pürieren. Alle Zutaten, die zerkleinert oder gemixt werden sollen, sind darin gut aufgehoben. Die erhältlichen Modelle unterscheiden sich in einigen Leistungs- und Ausstattungsmerkmalen, die aber für den Einsatz von wesentlicher Bedeutung sind. Worauf beim Kauf zu achten ist, weiß TÜV SÜD-Experte Christian Kästl.

Die drei wesentlichen Leistungsmerkmale eines Standmixers sind die Motorleistung, der Behälter und die Messer. „Welches Modell das richtige ist, kommt auf die gewünschten Einsatzmöglichkeiten an“, erklärt Christian Kästl. „Ein Mixer, der auch Eis zerkleinern soll, braucht beispielsweise eine hohe Drehzahl und ein stabiles Gefäß, bei Brei ist hingegen eine starke Leistung und eine gute Sogwirkung der Messer wichtig.“

Für alle Modelle gilt aber, dass sich die Bauteile für eine unkomplizierte Reinigung abnehmen und anschließend ohne Verletzungsrisiko einfach zusammensetzen lassen sollten. Bestenfalls sind sie außerdem spülmaschinentauglich. Ein weiteres Kriterium für die Kaufentscheidung ist eine hochwertige Verarbeitung: Das Gerät sollte stabil und idealerweise auf Saugnäpfen stehen sowie über einen gut verschließbaren Deckel verfügen.

Motorleistung – für den Zerkleinerungserfolg

Standmixer können ab 400 Watt gut Suppen und Smoothies herstellen, es gibt sie aber auch als Hochleistungsmixer mit ca. 1.700 Watt. Sehr kurze Arbeitszeiten lassen dabei auf eine hohe Motorleistung schließen. Allerdings sollte auf eine möglichst lange Kurzbetriebszeit geachtet werden, denn andernfalls kann der Mixer leicht überhitzen, was seine Lebensdauer verkürzt.

Während zum Pürieren von Suppen tatsächlich die Motorleistung ausschlaggebend ist, sind an anderer Stelle hohe Drehzahlen ein wesentlicher Aspekt: etwa für luftig-cremige Shakes und Smoothies. Gut ist es, wenn die Geräte über mehrere Stufen verfügen, damit sie je nach Aufgabe die richtige Leistung und Drehzahl haben. Alternativ gibt es auch Modelle mit einer stufenlosen Drehzahlregulierung. Einige Geräte bieten außerdem speziell eine Crushed Ice- oder PULSE-Funktion an, was für solche Aufgaben eine gute Ausstattung ist.

Zu beachten ist aber, dass sich eine große Power in den meisten Fällen negativ auf die Lautstärke der Küchenhelfer auswirkt – sie lärmen teilweise mit bis zu 90 Dezibel. Trotz hoher Leistung sollte ein guter Standmixer aber nicht zu laut sein, da man sich bei der Bedienung in unmittelbarer Nähe befindet.

Mixbecher – Glas oder Kunststoff

Auf den Fuß, der den Elektromotor enthält, kommt ein Mixbecher, der ein Fassungsvermögen von bis zu 1,9 Litern und idealerweise eine gut sichtbare Skalierung hat. Er besteht entweder aus Glas oder Kunststoff. Ein Behälter aus Glas ist stabiler, durch das Mehrgewicht aber schwieriger zu handhaben. „Wer Suppen mixen möchte, sollte vorher klären, ob heiße beziehungsweise warme Lebensmittel in den Becher eingefüllt werden dürfen“, ergänzt Christian Kästl.

Die Form des Bechers hat auch Einfluss auf das Mixergebnis, denn die Lebensmittel müssen gut in den Wirkraum des Messers befördert werden. Beim Verschließen des Bechers kommt gerade bei Kindern im Haus der Faktor Sicherheit zum Tragen: Hier wäre es gut, ein Modell zu wählen, das bei geöffnetem Deckel automatisch abschaltet beziehungsweise sich nicht anschalten lässt. Ansonsten besteht ein hohes Verletzungsrisiko.

Um auch während des Betriebs Zutaten unkompliziert nachfüllen zu können, ist eine Einfüllöffnung im Deckel sinnvoll. Außerdem sollte sich das Gerät ebenfalls automatisch abschalten, wenn sich etwas verklemmt oder der Krug entnommen wird. Dies sollte möglichst einfach und im Idealfall einhändig möglich sein.

Messer – Qualität und Anordnung

Am Boden des Mixbechers befinden sich die rotierenden Messer, die die Lebensmittel zerkleinern. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen: Sie können aus zwei, drei oder vier Flügeln bestehen und in unterschiedlichen Höhen angebracht sein. Ihre Anordnung sowie die Qualität und Beschaffenheit beeinflussen ebenfalls das Mixergebnis. In der Regel sorgen Messer mit mehr als zwei Flügeln sowie welche mit Wellenschliff für ein besseres Mixergebnis. Sie sollten aus hochwertigem gehärteten Edelstahl bestehen, damit keine Korrosion entsteht und sie länger halten.

Gerade um die Lautstärke des Mixers, seine Stabilität und die Handhabung zu prüfen, lohnt sich der Weg in ein Fachgeschäft. Eine hilfreiche Orientierung, was die Qualität angeht, bieten auch das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) oder das Oktagon von TÜV SÜD. Sie zeigen, dass ein Gerät von Experten auf Herz und Nieren geprüft wurde und eine hohe Qualität aufweist.

Weitere Informationen gibt es unter www.tuev-sued.de/ps.

Quelle: TÜV Süd

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