Die Gefahren einer Übersäuerung des Körpers – wie Naturheilkunde helfen kann

Eine Übersäuerung des menschlichen Körpers beruht auf einer gestörten Regulierung des Säure-Basen-Haushalts. Wenn es dem Körper nicht gelingt, die bei Stoffwechselprozessen anfallende Säuren auszugleichen und der pH-Wert des Bluts unter 7,36 fällt, dann liegt eine Übersäuerung vor. Für einen stabilen pH-Wert sorgen insbesondere Atmung und Nieren. Daher können unter anderem Funktionsstörungen von Lunge oder Nieren zu einer Übersäuerung führen. Weitere wertvolle Informationen zur Übersäuerung erhalten Sie von Lunge oder Nieren zu einer Übersäuerung führen. Weitere wertvolle Informationen zur Übersäuerung erhalten Sie hier.

Mögliche Ursachen einer Übersäuerung des Körpers

Mittels Stoffwechsel setzt der Körper diejenige Energie frei, die die Organe und Muskeln für ihre Arbeit benötigen. Die beim Stoffwechsel entstehenden basischen und sauren Abfallprodukte scheidet der Körper über Lunge, Haut, Nieren, Leber und Darm aus.

Der sogenannten „respiratorischen Übersäuerung“ liegt eine reduzierte Atmung zugrunde – aufgrund von Lungen-Krankheiten, Rippenbrüchen, die die Atmungstätigkeit behindern oder Lähmungen des Atemzentrums. Da bei der respiratorischen Übersäuerung zu geringe Mengen Kohlendioxid ausgeatmet werden, verbleibt saures CO2 als Bikarbonat im Körper.

Bei der seltener vorkommenden „metabolischen Übersäuerung“ besteht eine Stoffwechsel-Störung, bei der die Konzentration von sauren Stoffwechsel-Produkten im Blut erhöht ist. Auffällig sind bei dieser Form der Übersäuerung besonders tiefe Atemzüge. Als Ursachen der metabolischen Übersäuerung kommen Grunderkrankungen wie Diabetes, aber auch Hungerzustände, Alkoholismus, Vergiftungen, Schock und schwere Muskel-Tätigkeit in Betracht. Nierenversagen kann zu einer verminderten Ausscheidung von Säuren führen (Rententionsazidose). Eine Übersäuerung kann sich jedoch auch dann einstellen, wenn über die Nieren verstärkt Basen ausgeschieden werden – zum Beispiel bei längeren Durchfall-Erkrankungen oder bei Einnahme harntreibender Medikamente.

Übersäuerung Symptome bei atmungs- und stoffwechselbedingter Übersäuerung

Bei Übersäuerung können sehr unterschiedliche Symptome auftreten – entsprechend der zugrunde liegenden Haupterkrankung.

Bei einer respiratorischen (atmungsbedingten) Übersäuerung wird der Körper ganz oder teilweise mit zu wenig Sauerstoff versorgt, was sich häufig als Atemnot und blau gefärbten Lippen bemerkbar macht. Möglich sind aber auch Symptome wie Schwäche-Empfinden, Desorientierung und sogar Koma. Eine erhöhte Wasser-Ausscheidung zeigt, dass sich die Nieren um einen Ausgleich der Übersäuerung bemühen.

Die metabolische (stoffwechselbedingte) Übersäuerung zeigt sich in einer verstärkten Atemtätigkeit (Hyperventilation), die außergewöhnlich tief ist. Der Körper bemüht sich durch vertiefte Atmung um vermehrte Abgabe von Kohlendioxid.

Bei jeder Form der akuten Übersäuerung kommt es zu einer Verminderung der Herzleistung und zu einer Erweiterung der vom Körperzentrum entfernten Blutgefäße. Daher gehören ein niedriger Blutdruck, Herzrhythmus-Störungen und Bewusstlosigkeit zu den möglichen Übersäuerung Symptomen.

Wie wird eine Übersäuerung diagnostiziert und therapiert?

Die ärztliche Diagnose einer Übersäuerung erfolgt mittels einer Blutgasanalyse, mit der der aktuelle pH-Wert, der Säure-Basen-Haushalt und die Verteilung von Kohlendioxid und Sauerstoff gemessen wird. Die festgestellten Bikarbonat-Werte sowie der Kohlendioxid-Druck im Blut geben Auskunft darüber, ob eine atmungs- oder eine stoffwechselbedingte Übersäuerung vorliegt.

Eine Übersäuerung wird durch Sofortmaßnahmen therapiert, die auf die akuten Krankheitssymptome abgestimmt sind. Die Therapie zielt immer auch auf die Heilung der einer Übersäuerung zugrunde liegenden Erkrankung.

Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an basischen und einem geringen Anteil an sauren Lebensmitteln ist ein wichtiger Bestandteil der Azidose-Therapie und dient auch der Vorbeugung gegen eine Übersäuerung. Gegen Übersäuerung hat sich insbesondere das sogenannte „Basenfasten“ bewährt, bei dem die Ernährung durch hoch wirksames Basenpulver ergänzt werden kann. Basenpulver für ein zielgerichtetes Basenfasten ist vegan sowie gluten- und laktosefrei erhältlich.

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