Ausstecher – ein Plätzchenklassiker

Ausstecher
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Ausstecher eignen sich hervorragend zum Backen mit Kindern. Hier können sie mit anpacken, kneten, auswellen, ausstechen und beim Verzieren mithelfen. Neben dem Schulen der Feinmotorik und der Förderung der kindlichen Kreativität, lernen die Kleinen etwas darüber, woher fertige Lebensmittel kommen und wie man Zutaten verarbeiten kann.

Außerdem bringt das Plätzchen machen natürlich jede Menge Spaß!  Zugegeben, es ist kein wirklich gesundes Rezept – aber ein gelingsicherer Weihnachtsklassiker, der zumindest ohne Glasur auskommt und einen Vollkornanteil hat.

Am besten bereiten Eltern oder Großeltern den Mürbteig schon mal vor und stellen ihn im Kühlschrank kalt. Größere Kinder können sich natürlich auch am Teig probieren und das Rezept selbst lesen.

Damit die Kinder gut arbeiten können, ist es praktisch, einen Kindertisch in die Küche zu stellen – vielleicht besitzen Sie auch eine kleine Teigrolle, mit der die Kinder ein kleines Stück Teig leichter ausrollen können.

Achten Sie darauf, dass alle Plätzchenbäcker satt sind, bevor die Weihnachtsbäckerei beginnt. Das grenzt die Teignascherei ein wenig ein.

Und jetzt Schürzen anziehen, Hände waschen und auf die Plätzchen fertig los!

Zutaten:

180 g Vollkornmehl
320 g normales Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eigelb
250 g kalte Butter
1 Eigelb und Mandelsplitter, Kokosraspeln o.ä. zum Bestreuen

Zubereitung:

1. Das Mehl abwiegen und vorsichtig auf die Arbeitsfläche schütten, so dass da ein kleiner Berg liegt.

2. In den Berg eine große Mulde drücken.

3. In die Mulde den abgewogenen Zucker schütten und die Prise Salz zugeben.

4. Die Eier vorsichtig trennen und das Eigelb zum Zucker in die Mulde geben.

5. Eigelb und Zucker vorsichtig mit einer Gabel verrühren.

6. Die kalte Butter in Stücke schneiden und auf das Mehl um die Mulde herum legen.

7. Mit dem Messer die Butter im Mehl schneiden und langsam auch die Eigelb-Zucker-Masse einarbeiten.

8. Danach mit den Händen den Teig solange kneten, bis er nicht mehr krümelig ist.

9. Wenn der Teig jetzt schon sehr weich und warm ist und fettig glänzt kommt er jetzt nochmal kurz (ca. 15-30 Minuten) in den Kühlschrank. Dann lässt er sich wieder besser ausrollen und verarbeiten.

10. Jetzt muss der Ofen auf 180 Grad eingeschaltet werden. Wenn bei Umluft gebacken wird, reichen 170 Grad.

11. Die Arbeitsplatte mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht kleben bleibt, und einen Teil des Teiges aus dem Kühlschrank holen und ausrollen. Die Dicke kann selbst bestimmt werden: je nach Belieben dünn oder auch so dick wie ein Kinderfinger.

12. Munter ausstechen und mit der Hilfe der Erwachsenen die Plätzchen vorsichtig auf das mit Backpapier belegte Backblech legen.

13. Die Teigreste, die beim Ausstechen übrig geblieben sind (und inzwischen wahrscheinlich warmgekneteten sind) zu einer Kugel formen und in den Kühlschrank legen. Jetzt kann mit dem anderen, kühlen Teil des Teiges weitergearbeitet werden.

14. Jetzt müsst ihr noch ein weiteres Ei trennen, das Eigelb verquirlen und die Plätzchen dann vorsichtig damit bestreichen. Je nach Geschmack könnt ihr gehackte Nüsse, Mandelsplitter oder Kokosraspeln darüber streuen.

15. Je nach Dicke der Plätzchen, diese ca. zehn Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Achtung! Beim Eiertrennen das Eiweiß nicht wegschmeißen! Damit kann die Weihnachtsbäckerei am nächsten Tag weitergehen und die Kinder können der Mama zum Beispiel dabei helfen, Makronen (z.B. Kokos- oder Haselnussmakronen) zu backen …

Quelle: Schwangerundkind.de

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