Wie lange sind Weihnachtsgewürze haltbar?

Weihnachtsgewürze
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Zimt, Nelken und Co. richtig lagern.

In der Adventszeit liegt ein Duft von Zimt, Nelken und Kardamom in der Luft. Bevor die Weihnachtsbäckerei beginnt, ist eine Inventur des Gewürzregals eine gute Idee. Denn was viele nicht wissen: Auch Gewürze sind nicht unbegrenzt haltbar. Die Naturprodukte verderben zwar nicht unbedingt, aber verlieren mit der Zeit an Aroma.

Das gilt vor allem für gemahlene Produkte, die nach dem Öffnen innerhalb weniger Monate verbraucht werden sollten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung bezieht sich nur auf verschlossene Ware. Wer noch Reste vom vergangenen Jahr hat, verlässt sich am besten auf seine Sinne.

Der „Aroma-Check“ zeigt, ob sich der Duft bereits verflüchtigt hat oder das Gewürz sogar seltsam riecht und seine Farbe verloren hat. Wer es besonders frisch mag, greift zu unzerkleinerten Weihnachtsgewürzen. Dann sind Kardamom, Muskatnuss und Zimtstangen bis zu vier Jahre haltbar. Anis und Nelken können bei richtiger Lagerung sogar bis zu fünf Jahre aufbewahrt werden. Erst beim Zermahlen im Mörser oder mit einer Reibe werden die ätherischen Öle frei.

Idealerweise werden Gewürze in kleinen Mengen und nicht auf Vorrat gekauft. Das gilt vor allem für Weihnachtsgewürze, die häufig nur in der Saison verwendet werden. Mit der richtigen Lagerung lässt sich die Haltbarkeit deutlich verlängern: Gewürze werden am besten einzeln aufbewahrt – etwa in Gewürzdosen oder dunklen Gewürzgläsern mit einem luftdichten Verschluss. Sie mögen es kühl, trocken und lichtgeschützt. Feuchtigkeit kann zur Schimmelbildung führen, während Hitze und Gerüche dem Aroma schaden. Aus diesem Grund sollte das Gewürzregal auch nicht direkt über dem Herd hängen.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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