Döner im Fokus der Öffentlichkeit

Themen der Lebensmittelüberwachung interessieren breite Kreise. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart gibt daher im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit immer wieder Einblicke in die Laborarbeit. Regelmäßig werden Beiträge auf unserer Homepage präsentiert oder Fachbesucher empfangen. Das Interesse der Medien an der Arbeit des CVUA Stuttgart äußert sich auch in jährlich mehreren Drehterminen für das Fernsehen. Diesmal stand das Thema „Döner“ im Labor für tierische Lebensmittel im Fokus.

Im Zuge der Recherche zu einer Dokumentation zum Thema „ Deutschland, Deine Döner “ wurde das CVUA Stuttgart gebeten, einen Drehtermin zu ermöglichen. Unsere zuständige Pressestelle des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg begrüßte den Termin. So konnten wir das TV-Team in unserem Labor empfangen.

Gleich vorneweg: „Döner“ ist nicht gleich „Döner“. Der Lebensmittelchemiker Dr. Kuntzer erläutert dem TV-Team zunächst die unterschiedlichen Varianten der beliebten Drehspieße. Man versteht unter einem „Döner Kebab“ dünne Fleischscheiben vom Rind oder Schaf, die auf einem Drehspieß aufgesteckt sind (s. Infokasten). Ein Hackfleischanteil von maximal 60 % ist zulässig, mehr nicht (s. Abb. 1a). Neben Salz, Eiern, Zwiebeln, Öl und Joghurt dürfen keine weiteren Zutaten eingesetzt werden. Die Verwendung von erlaubten Zusatzstoffen ist möglich. Bei einem Döner Kebab aus Geflügel ist zudem noch die Tierart (Pute, Huhn) anzugeben. Hackfleisch darf bei einem Geflügel-Drehspieß nicht verwendet werden.

Vollständiger Bericht

Quelle: CVUA Stuttgart

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