Sinnvolle Einrichtungstricks für kleine Küchen

Foto: Pixabay.com / sferrario1968

Zu wenig Raum ist gerade bei der Kücheneinrichtung ein echtes Problem. Um nicht ständig vom Gefühl verfolgt zu werden, dass es an Platz mangelt, gibt es jedoch ein paar ganz einfach umzusetzende Tipps, die man beherzigen kann.

Das Ganze beginnt schon bei der Planung. Das was an Länge und Breite in der Küche fehlt, darf bezüglich der Höhe ausgenutzt werden. Dinge die man nur selten braucht, werden somit in den höher liegenden Schränken verwahrt. Gleichzeitig sind breitere Schubladen im unteren Bereich ideal, um Töpfe und Geräte unterzubringen. Denn sie gewähren einfach einen leichteren Zugang. Beim Einräumen gilt: Die Dinge für den täglichen Einsatz sollten immer greifbar sein.

Das Internet bietet heutzutage einen hervorragenden Vorteil: Ob Frisur-Idee, Brillenbestellung oder Wohnungseinrichtung – es gibt für alles den richtigen Konfigurator. Die Programme geben in der Regel die Möglichkeit, die eigene Küchengröße individuell einzugeben und anschließend deren Einrichtung zu planen. Ähnlich wie in einem normalen Küchenstudio. Nimmt der Anwender hinterher tatsächlich die Dienste eines Profis in Anspruch, kann er dank des Programms Hilfestellungen leisten und bekommt am Ende die Küche, die zu seiner Wohnung und dem dort verfügbaren Platz passt.

Doch nicht nur bei der Anordnung der Schränke ist es sinnvoll, über den geringen Platzbedarf nachzudenken. Ebenso lassen sich bei der Optik bereits Merkmale schaffen, die eine Küche bedeutend größer wirken lassen. Hier nur einmal ein paar kleine Tricks als Beispiel:

  • Glänzende Fronten: Besitzt die Küche eine Hochglanz- oder Lackfront, wirkt sie automatisch größer, da sie den Raum widerspiegelt und ihn so optisch vergrößert. Gleiches lässt sich übrigens mit Glastüren in den Oberschränken erzielen.

  • Auf Griffe verzichten: Eine grifflose Front wirkt im Gesamtbild stimmiger und aufgeräumt, gerade in einer kleinen Küche. Der Raum erscheint größer. Als Alternative für die Griffe kommen Mechanismen zum Einsatz, die bei Berührung die Türen öffnen.

  • Kücheninseln integrieren: Prinzipiell werden sie immer beliebter, aber Kücheninseln besitzen durchaus einen guten Zweck. Sie dienen als Arbeitsfläche, Esstisch und Servierfläche. Zudem sind im Sockel meist mehrere Schubladen integriert, die wiederum als Stauraum nutzbar sind.

  • Regalbretter an den Seitenwänden: Sie verleihen der Küche mehr Tiefe und bieten nicht nur Platz für Dekorationen. Gewürze, kleine Kräutergewächse oder ähnliches finden hier genügend Raum zur Unterbringung.

  • Lichtquellen richtig einsetzen: Besitzt die Küche ein Fenster, sollte dieses nicht mit zu vielen Pflanzen oder Deko blockiert werden. Kommt ein Vorhang in Frage, sind helle Farben empfehlenswert und jene, durch die viel Licht dringt. „Als Kunstlicht-Quelle bieten sich Pendelleuchten an“, so Ben Wolf von einrichtungsradar.de, da diese sich im Raum systematisch verteilen lassen.

Ein weiterer Faktor bei der kleinen Küche ist die Verwendung der richtigen Farben. Dunkle Töne drücken die Küche optisch, weswegen sich vor allem helle Farbnuancen anbieten. Weiß, Creme oder helle Holztöne sind bekannt dafür, dass sie optische Größe vortäuschen.

Dazu kommt ergänzend die Wandfarbe. Hierbei sind ebenfalls helle Farben wie Weiß, Creme oder auch ein Hellgelb empfehlenswert. Übrigens: Der Boden spielt ebenfalls eine Rolle. Wird er mit Längsstreifen versehen, streckt er ganz einfach den Raum.

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