Foodsharing-Städte: Gemeinsam für Lebensmittelwertschätzung

Foodsharing

Wie sich foodsharing künftig gemeinsam mit Einwohner*innen und Stadtverwaltung gegen Lebensmittelverschwendung stark macht.

Insgesamt landen in Deutschland pro Jahr fast 13 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Die Konsequenzen davon sind nicht nur hohe Abfallmengen. Der so sorglose Umgang mit Lebensmitteln hat darüber hinaus auch drastische Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß und somit direkten Einfluss auf die Klimakrise. Emissionen, die bei Anbau oder Aufzucht, der Ernte, während der Logistik und bei der Lagerung dieser Lebensmittel angefallen sind, landen zusammen mit den Waren selbst in der Tonne.

Am 12.12.2019 – pünktlich zum siebten Geburtstag der foodsharing-Organisation – findet der offizielle Bewegungsstart sowie das das Go-Live der Webseite www.foodsharing-staedte.org statt.  Eine ganze Woche lang feiert die Bewegung ihren Start und stellt täglich weitere Teilnehmerstädte auf www.foodsharing-staedte.de vor.

Die Bewegung foodsharing-Städte will als Teil der foodsharing-Organisation künftig zusätzliche Wege gehen: „Wir wollen abseits des Lebensmittelrettens darauf aufmerksam machen, wie wichtig Lebensmittelwertschätzung für das Klima und den Lebenswert in unseren Städten ist“, sagen Vertreter*innen des Organisationsteams der Bewegung. „Ziel der Bewegung ist es, das Thema Lebensmittelwertschätzung in den Alltag der Menschen zu integrieren und lokales Engagement zu fördern. Als Teil einer deutschlandweiten Bewegung soll jede Stadt angeregt werden, auf ihre Weise ein Konzept zur Wertschätzung von Lebensmitteln umzusetzen. Orte, an denen das gelingt, werden – ebenso wie die Initiative selbst – „foodsharing-Städte“ genannt“, erklärt das Team weiter.

Ganz nach dem Motto gemeinsam stark will die Bewegung dies durch die Kooperationen zwischen aktiven Foodsaver*innen, der öffentlichen Verwaltung und anderen Organisationen, wie beispielsweise Tafeln, erreichen. Alle Kooperationspartner*innen arbeiten gemeinsam an der Umsetzung eines Ideenkatalogs. Dieser beinhaltet 18 Ideen, um Lebensmittelwertschätzung in der Stadt zu steigern. Zusätzlich wird die Anerkennung “foodsharing- Stadt” an die Städte vergeben, in denen ein aktives Team an der Umsetzung der Ideen arbeitet und dies in Form einer schriftlichen Vereinbarung zwischen den Partner*innen festgehalten wurde. Foodsharing-Städte erhalten ein für sie individualisiertes Logo, dass sie im Rahmen der Bewegung nutzen können.

Alle teilnehmenden Städte erhalten einen eigenen Bereich auf www.foodsharing-staedte.org. Diesen können die foodsharing-Städte dazu nutzen, über lokale Aktivitäten und  zu informieren. Darüber hinaus stehen auf der Webseite Materialien rund um das Thema Engagement für Lebensmittelwertschätzung sowie Hilfestellungen für Teilnehmende und Interessierte bereit. Die Webseite dient somit als Plattform des gegenseitigen Austauschs, honoriert lokale Anstrengungen gegen Lebensmittelverschwendung und macht sie sichtbar.

Bereits zum Bewegungsstart am 12.12.2019 werden sich mehrere Pilotstädte – darunter Wien, Stuttgart, Braunschweig und Darmstadt – an der Bewegung beteiligten und so als Vorreiter im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung mit gutem Beispiel vorangehen.

Pressekontakt:
foodsharing-städte-Pressestelle:
Veronika Hempe, Clara Brossmann
0175/5736833
presse@foodsharing-staedte.org

Quelle: foodsharing-städte

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