Einfache Sprache: Was ist das überhaupt?

Seit Anfang Januar gibt es auf bzfe.de einen eigenen Bereich in „Einfacher Sprache“. Doch was und für wen ist Einfache Sprache überhaupt genau? Was macht sie aus? Einfache Sprache verschafft Menschen Zugang zu Informationen, die sie sonst nicht bekommen würden. Sie richtet sich an Menschen mit geringen Lesefähigkeiten. Zum Beispiel funktionale Analphabeten, Menschen mit wenig Schulbildung oder ohne Schulabschluss oder Menschen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.

In Einfacher Sprache verstehen etwa 95 Prozent der Deutschen, was man sagen möchte. Es ist eine klare, deutliche Sprache. Sie kommt ohne komplexe Grammatik aus, enthält kurze Sätze sowie kaum Fremdwörter oder Fachsprache. So können sich alle schnell und unkompliziert informieren – egal wie gut sie lesen können.

Neben der Einfachen Sprache gibt es auch die „Leichte Sprache“. Leichte Sprache richtet sich an Menschen, die fast keine Lesefähigkeiten haben, zum Beispiel Menschen mit einer geistigen Behinderung. Texten in Leichter Sprache liegen klare Regeln zugrunde. Sehr einfache Worte und kurze Sätze sind Voraussetzung. Leichte Sprache wendet sich an ca. 5 Prozent der Bevölkerung.

Quelle: BZfE

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