Für einen bunten Grillteller: Wenn Beilagen dem Fleisch die Schau stehlen.

Obst auf dem Grill
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Beim Grillen spielt häufig das Fleisch die Hauptrolle. Aber was wären Steak und Bratwurst ohne leckere Beilagen wie Salate, Gemüse und pikante Soßen? Erst durch die „Nebendarsteller“ wird der Teller bunt und abwechslungsreich.

Welches Brot auf den Tisch kommt, ist in erster Linie Geschmackssache. Allerdings passen dunkle Sorten besonders gut zu dunklem Fleisch und helle Sorten zu hellem Fleisch. Demnach ist das klassische Baguette der ideale Begleiter für Huhn und Pute, während kräftiges Sauerteigbrot mit Lamm harmoniert.

Die Deutschen lieben ihre Kartoffel – auch beim Grillen. Der Klassiker ist die Folienkartoffel. Dazu eine mittelgroße Knolle mit Schale gründlich waschen und mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit die Wärme besser in das Innere gelangt. Mit Olivenöl bepinseln, salzen und pfeffern, in Alufolie wickeln und zum Grillen für zehn Minuten in die Mitte des Rostes legen. Anschließend für 20 bis 30 Minuten am Rand bei geringerer Hitze zu Ende garen. Wer die Knolle vorkocht, kann die Garzeit verkürzen und es geht auch ohne Alufolie Dazu die vorgekochten Kartoffeln halbieren und mit der Schnittfläche auf den Rost legen. Dazu schmeckt ein Dip wie frischer Kräuterquark, Kräuterbutter oder Sour Cream.

Frische Salate runden das Grillvergnügen ab. Wenn es schnell gehen muss, reicht eine einfache Variante mit Gurke, Tomate und Schafskäse. Bei hohen Temperaturen sollten Sie auf empfindliche Soßen mit frischer Mayonnaise verzichten. Eine Vinaigrette aus Essig, Öl und Senf verdirbt nicht so schnell und ist auch deutlich kalorienärmer. Salate mit Nudeln, Reis, Couscous und Bulgur lassen sich schnell vorbereiten. Nach Sommer schmeckt ein Wassermelonen-Salat mit Avocado, Kichererbsen und Feta. Für das Dressing wird Limettensaft mit Olivenöl gemischt und mit Salz, Pfeffer und Minze abgeschmeckt.

Gemüse kommt als Spieß vom Rost, aber auch als Antipasti aus dem Ofen auf den Grillteller. Dafür sind etwa Paprika, Aubergine, Zucchini und Pilze geeignet. Sie werden in mundgerechte Stücke geschnitten und in eine Marinade aus Olivenöl, Balsamicoessig, Knoblauch, Rosmarin und Oregano eingelegt. Mit Salz und Pfeffer würzen, bei 200 Grad im Backofen 15 bis 20 Minuten backen und noch eine Weile in der Restwärme stehen lassen. Eine ausgefallene Beilage ist Feta mit Walnuss-Kruste und Lavendel oder ein Camembert mit Kirschtomaten und Knoblauch vom Grill.

Auch Dips und Soßen dürfen nicht fehlen. Probieren Sie ein selbst gemachtes Ketchup. Das braucht etwas Zeit, aber die Arbeit lohnt sich. Vollreife Tomaten und Zwiebeln würfeln und in einem Topf mit Chili und Ingwer unter Rühren aufkochen. Bei geringer Hitze eine halbe Stunde kochen lassen und gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Die Masse durch ein Sieb streichen, mit Zucker, Essig und weiteren Gewürzen wie Paprika und Piment abschmecken. Weitere 45 Minuten einkochen, das heiße Püree in Flaschen oder Gläser geben und sofort verschließen. So ist immer Vorrat da.

Quelle: Heike Kreutz, BZfE

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