Mit Apfel, Aronia, Speierling und Quitte die Zahngesundheit fördern!

Forschungsteam untersucht antikariogen wirkende Polyphenole aus Früchten als Grundlage für innovative Getränke “ lautet der Titel unseres Juli-Projektes.

Dass in Früchten jede Menge Gutes steckt, ist bekannt – die in ihnen enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe sind ernährungsphysiologisch wertvoll. Fruchtsäfte sind daher sehr beliebt. Doch es steckt noch mehr Potential in Früchten: Bestimmte in ihnen enthaltene Polyphenole zeigen kariesreduzierende Wirkungen, indem sie die Bakterien zurückdrängen und die Plaquebildung hemmen. Inwiefern die kariesreduzierenden Wirkungen tatsächlich in der Lage sind, die kariesfördernden Effekte des enthaltenen Zuckers zu kompensieren, ist noch nicht geklärt. Zudem ist bislang im Rahmen der herkömmlichen Fruchtsaftherstellung die Polyphenolkonzentration im Saft meist relativ gering.

Hier setzt ein IGF-Projekt des FEI an, an dem von einem Team aus Kiel und Geisenheim gemeinsam geforscht wird: Ziel ist es, ein polyphenolreiches und zugleich zucker- und säurereduziertes Getränk herzustellen, das sowohl die Zahngesundheit fördert als auch gute sensorische Eigenschaften hat. Die mit großem Interesse erwarteten Ergebnisse bieten insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen Chancen zur Entwicklung innovativer fruchtsaftbasierter Nischenprodukte mit hohem Umsatz-Potential.

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Pressekontakt:
Daniela Kinkel, PR-Referentin
Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI)
Godesberger Allee 125, 53175 Bonn
Tel. Zentrale: +49 228 3079699-0
Fax: +49 228 3079699-9
Durchwahl: +49 228 3079699-2
kinkel@fei-bonn.de

Quelle: FEI

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