Untersuchungen auf Wirkstoffrückstände in Beeren

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Beeren

Die Beerensaison des Jahres 2020 neigt sich dem Ende und so ist ein Rückblick auf die Analyseergebnisse zu den Rückständen von Pflanzenschutzmitteln im Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock möglich.

Untersucht wurden 23 Proben verschiedener Beeren, davon: 10 Proben Erdbeeren, 6 Proben Himbeeren, 5 Proben Johannisbeeren, 2 Proben Brombeeren.

Drei der Proben (13 %) enthielten gar keine Rückstände. Alle anderen zwischen einem und neun Wirkstoffen, die aber alle die gesetzlich erlaubten Höchstmengen unterschritten. Unter anderem waren das Mittel gegen Pilzbefall, die zur Absicherung der Lagerung gegen Schimmelpilze verwendet werden dürfen.

Die Beeren stammten überwiegend aus deutschem Anbau (19 Stück) und vier Proben Himbeeren aus Portugal (2), Polen und Großbritannien. Alle Früchte waren aus konventionellem Anbau und wurden dem Handel in M-V entnommen oder stammten direkt aus der Handelsware von den Erzeugern. Sie wurden jeweils auf eine breite Palette Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Das sind knapp 450 Substanzen.

Grundsätzlich wird Verbrauchern empfohlen, Obst, dass ungeschält gegessen werden soll, vor Verzehr zu waschen. Nachweislich werden so die Gehalte von Wirkstoffrückständen deutlich reduziert. Aber auch mikrobielle Belastungen sind so zu mindern.

Quelle: Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei
Mecklenburg-Vorpommern

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