Kontinuierliche Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit: Nestlé Deutschland veröffentlicht Bericht für 2021

  • Nestlé setzt erfolgreich Maßnahmen für Verbesserungen bei Klimaschutz, Ernährung, Verpackungen und sozialer Verantwortung in Deutschland um und leistet wichtigen Beitrag zur Erreichung der internationalen Verpflichtungen

  • Mehr Klimaschutz: 54 Prozent Strombezug aus erneuerbaren Quellen und 69 Prozent weniger CO2e-Ausstoß in der Produktion bei Nestlé in Deutschland zahlen auf globale Klima-Ziele ein

  • Bessere Verpackungen: 4.600 Tonnen eingespartes Verpackungsmaterial und 97 Prozent recyclingfähige oder wiederverwendbare Verpackungen unterstützen weltweites Engagement für nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Nestlé setzt sich übergreifend für ein nachhaltiges Ernährungssystem ein, mit dem natürliche Ressourcen geschützt, erneuert und wiederhergestellt werden sollen. Gleichzeitig legt das Unternehmen einen besonderen Fokus auf ausgewogene Ernährung, die Stärkung von Gemeinschaften sowie verantwortungsvolles Handeln und hat sich dafür klare Ziele gesetzt. Auf globaler Ebene konnte Nestlé berichten, dass der Höhepunkt der CO2e-Emissionen trotz deutlich gestiegener Geschäftsvolumen überwunden ist. Durch die Umstellung auf Ökostrom oder etwa die Förderung regenerativer landwirtschaftlicher Methoden konnte der absolute Treibhausgasausstoß um 4,0 Millionen Tonnen gesenkt werden. Außerdem wurde der Einsatz von Neuplastik im Vergleich zu 2018 um über acht Prozent gesenkt und 97,2 Prozent der wichtigsten globalen Rohstoffe – Palmöl, Zucker, Soja, Fleisch sowie Zellstoff und Papier – Ende 2021 als entwaldungsfrei eingestuft.

Nestlé Deutschland konnte im vergangenen Jahr bei Klimaschutz, Ernährung, Verpackungen und sozialer Verantwortung ebenfalls deutliche Fortschritte erzielen und damit positiv zu den globalen Ergebnissen beitragen. Die Details hat das Unternehmen nun im jährlichen Fortschrittsbericht veröffentlicht und gibt mit den dargelegten Zielen, Maßnahmen und Erfolgen aus dem Jahr 2021 einen umfassenden Einblick, wo sich Nestlé auf ihrer Nachhaltigkeitsreise befindet.

Fortschritte beim Klimaschutz: Auf dem Weg zur „Grünen Null“ bei Rohstoffen und Werke

Weltweit hat sich Nestlé das Ziel gesetzt, bis 2050 die Treibhausgasemissionen auf Netto Null zu reduzieren. Dabei geht Nestlé schrittweise vor und orientiert sich an den Standards der Science Based Target Initiative: bis 2025 sollen 20 Prozent der Emissionen eingespart werden und 50 Prozent bis 2030. Tierische Rohstoffe wie Milch und Milchprodukte sowie Fleisch machen etwa die Hälfte der Emissionen aus, die bei der Herstellung von Produkten entstehen. Deshalb hat Nestlé Deutschland im vergangenen Jahr die erste „Klima-Milchfarm“ ins Leben gerufen, um den CO2e-Fußabdruck eines Milchviehbetriebs zu senken und aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu lernen. Ein weiterer Fokus liegt in der regenerativen Landwirtschaft. In Deutschland unterstützt Nestlé gemeinsam mit zwei Lieferant:innen von Weizen, Kräutern und Gemüse für Produkte von Maggi und Wagner das EU-Life-Projekt „Insektenfördernde Regionen“ und setzt sich im Verein „Food for Biodiversity“ für den Schutz der biologischen Vielfalt ein.

An den deutschen Werksstandorten haben 2021 vielfältige Projekte dazu beigetragen, den Treibhausgas-Ausstoß um 69 Prozent gegenüber 2010 zu reduzieren. Auch der Wasserverbrauch in der Produktion liegt 46 Prozent niedriger. Gleichzeitig bezieht Nestlé 2021 in Deutschland etwa 54 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Der Energiebedarf der Standorte Hamburg, Neuss, Nonnweiler und Biessenhofen kann beispielsweise zu 100 Prozent mit Strom aus deutschen Windparks abgedeckt werden.

Umfangreiche Unterstützung für eine gesündere Ernährung durch Nutri-Score und Rezepturverbesserungen

Nestlé will einen Beitrag zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung leisten. Bei der Umsetzung der Nährwertkennzeichnung Nutri-Score auf den Produkten hat Nestlé 2021 einen Sprung nach vorne gemacht. Insgesamt 750 Produkte sind mit der fünfstufigen Farb- und Buchstabenskala gekennzeichnet. Das entspricht mehr als 87 Prozent des Umsatzes der Produkte im Geltungsbereich. Die Kennzeichnung hilft Verbraucher:innen, Lebensmittel innerhalb einer Produktgruppe miteinander zu vergleichen. Gleichzeitig überarbeitet Nestlé gezielt Rezepturen: Im vergangenen Jahr haben neun Prozent der Produkte mit Nutri-Score dank weniger Salz, Zucker oder gesättigten Fetten eine bessere Bewertung erhalten – darunter etwa Original Wagner Steinofen Piccolinis, Maggi 5-Minuten Terrinen, Nesquik Cerealien und Thomy Delikatess-Remouladen. Auch pflanzlich basierte Produkte rücken immer stärker in den Fokus. So wurden die vegetarischen und veganen Produkte bei Garden Gourmet, Nestlé Wagner, Maggi und Nescafé Dolce Gusto ausgeweitet.

Verpackungsumstellungen für bessere Recyclingfähigkeit und weniger Materialeinsatz

Weniger und gleichzeitig besser recyclingfähige Verpackungsmaterialien: durch optimierte Verpackungslösungen und Portfolioanpassungen konnte Nestlé in Deutschland im vergangenen Jahr rund 4.600 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen. Dafür wurde etwa die Wandstärke der Nescafé Dolce Gusto Kapseln um 20 Prozent reduziert. Durch Verbesserungen der 1.000 Gramm-Flaschen der Maggi-Würze lassen sich jährlich rund 680 Tonnen Glas einsparen. Die Quote der recyclingfähigen oder wiederverwendbaren Verpackungen liegt stabil bei 97 Prozent und soll sukzessive weiter erhöht werden. Im Maggi Werk Singen kommen bei der Transportsicherung Schrumpffolien mit 50 Prozent Rezyklatanteil zum Einsatz. Zehn Prozent des recycelten Materials stammen aus dem Gelben Sack, so dass aus Folie wieder Folie wird.

Klares Bekenntnis zu sozialer Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette

Verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen und bessere Lebensbedingungen für die Menschen in Anbauregionen sind für Nestlé von zentraler Bedeutung. Mit dem 2021 vorbereiteten Start des globalen „Income Accelerator Program“ in Côte d’Ivoire bietet Nestlé Familienbetrieben innerhalb der Kakaolieferkette zusätzliche Anreize zur Steigerung des Haushaltseinkommens – beispielsweise mithilfe von Direktzahlungen zur Förderung guter landwirtschaftlicher Praktiken und alternativer Einkommensquellen. Dadurch soll auch das Risiko für Kinderarbeit gesenkt werden. Nestlé engagiert sich bereits seit 2009 mit dem Nestlé Cocoa Plan dafür, einen nachhaltigen Kakaoanbau zu fördern und damit verbunden bessere Lebensbedingungen für die Kakaobauernfamilien zu schaffen.

In Deutschland stammen 100 Prozent des Kakaos für die Produktion von Süßwaren im Chocoladenwerk Hamburg aus dem Nestlé Cocoa Plan und sind Rainforest-Alliance zertifiziert. Nestlé Deutschland bezieht darüber hinaus 100 Prozent „RSPO Segregated“ zertifiziertes Palmöl aus transparenten Lieferketten bis in den Anbau. Zudem stammen rund 97 Prozent des Fischs bei Nestlé Wagner und 94 Prozent des im Werk Schwerin verarbeiteten Kaffees für Nescafé Dolce Gusto aus verantwortungsvoller Beschaffung.

Persönliches soziales Engagement zeigen erneut die Mitarbeiter:innen: mehr als 150 Kolleg:innen von Nestlé in Deutschland haben im vergangenen Jahr freiwillig an lokalen Ausgabestellen der Frankfurter Tafel mitgeholfen. Ergänzend haben verschiedene Geschäftsbereiche über 2.500 Paletten mit Lebensmitteln für verschiedene Tafel-Standorte gespendet.

Ausgezeichnetes Engagement

Die konsequente Umsetzung des Nachhaltigkeitsprogramms sowie das gesellschaftliche Engagement von Nestlé wird auch extern anerkannt. Nestlé liegt beim Access to Nutrition Index 2021 auf Platz 1 unter den weltweit 25 größten Lebensmittel- und Getränkeunternehmen, die dazu beitragen, Mangelernährung in all ihren Formen zu bekämpfen. Im renommierten Nachhaltigkeitsindex FTSE4Good ist Nestlé bereits seit dem Jahr 2011 und aktuell mit 4,7 von 5 Punkten gelistet. Und im Ranking World Benchmarking Alliance belegt Nestlé den zweiten Platz unter den 350 einflussreichsten Lebensmittel- und Agrarunternehmen der Welt.

Einen umfassenden und detaillierten Einblick in den Fortschrittsbericht von Nestlé Deutschland gibt es auf der Unternehmenswebseite im Bereich Verantwortung: https://www.nestle.de/verantwortung/nachhaltigkeitsbericht

Mit den lokalen Initiativen und Fortschritten zahlt Nestlé Deutschland auf die globalen Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit ein, die im Creating Shared Value and Sustainability Report 2021 nachzulesen sind.

Pressekontakt:

Nestlé Deutschland AG
Alexander Antonoff
Tel: (069) 6671 – 25 57
E-Mail: alexander.antonoff@de.nestle.com

Quelle: Nestlé Deutschland AG, übermittelt durch news aktuell

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