Geschrotet oder als ganze Körner: Wie sollte man Leinsamen verwenden?

Leinsamen
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Leinsamen ist als natürliche Verdauungshilfe bekannt. In der Schale sind viele Schleimstoffe enthalten. Diese quellen im Darm auf und regen die Verdauung an. „Ganzen Leinsamen sollte man einige Minuten vor dem Verzehr quellen lassen“, erklärt Sabine Schuster-Woldan, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Geschroteter oder gequetschter Leinsamen wirkt stärker, verdirbt aber schneller. Sabine Schuster-Woldan empfiehlt, die ganzen Samen am besten direkt vor dem Verbrauch im Mörser zu zerdrücken. Dadurch werden die Inhaltstoffe der Schale für den Körper besser verfügbar. Aus der Forschung gibt es Hinweise, dass diese eine krebsvorbeugende Wirkung haben. Zusätzlich tritt beim Quetschen das im Samen enthaltene Leinöl aus, was die Darmpassage erleichtern kann.

Das Öl liefert zudem wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Wegen des oft hohen Cadmiumgehaltes von Leinsamen rät die Ernährungsexpertin, höchstens zwei Esslöffel Leinsamen pro Tag zu verzehren. Wichtig ist, dazu mindestens 100 Milliliter Wasser oder ungesüßten Tee pro Esslöffel zu trinken.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

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