Backen mit Gemüse: saftiges Gebäck mit Kürbis, Zucchini & Co

Gemüse, Früchte und Obst
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Gemüse und Kuchen – passt das zusammen? Eine Möhrentorte zu Ostern ist nicht nur in der Schweiz beliebt. Zimtschnecken mit Kürbis, Mandelgebäck mit Chicorée und Schokoladenkuchen mit Sauerkraut sind dagegen gewöhnungsbedürftige Kreationen. Wer beim Backen gerne experimentiert, kann klassische Kuchen mit Gemüse neu interpretieren. Dafür sind zum Beispiel Kürbis, Zucchini, Auberginen, Avocado, Süßkartoffel und Pastinake geeignet.

Meist ist das Gebäck mit Gemüse nicht nur saftiger und aromatischer, sondern auch etwas gesünder. Das liegt daran, dass die frische Pflanzenkost Zutaten wie Mehl, Öl, Butter und Zucker im Teig ersetzen kann. Wenn weniger Mehl im Teig ist, wird der Kuchen zwangsläufig saftiger. Wasserreiche Gemüse wie Zucchini ersetzen Öl und Butter und sparen dadurch Fett und Kalorien. Möhre, Süßkartoffel, Kürbis und Pastinake haben eine natürliche milde Süße. So kann man auf einen Teil des Zuckers verzichten.

Geschmacklich ist das Gemüse im Kuchen meist nicht besonders dominant. Mit Roter Bete lässt sich eine angenehm erdige Note erreichen. Noch dazu erhält das Gebäck eine schöne dunkelrote Farbe. Die roten Knollen schmecken beispielsweise in Schokomuffins mit Mandeln und Äpfeln. Möhren harmonieren sehr gut mit Nüssen und Zucchinis mit Schokolade, Limette und dunklen Beeren. Kürbis lässt sich mit Kokosflocken, Zimt und Ingwer verfeinern.

Aber wie kommt das Lieblingsgemüse auf die Kuchengabel? Die meisten Gemüse werden roh geraspelt in den Teig gegeben. Mit einem Rührteig ist das problemlos möglich, während ein Mürbeteig mit Gemüse etwas Übung erfordert. Backzeit und Temperatur müssen angepasst werden. Festere Arten wie Kürbis, Süßkartoffel und Rote Bete werden im Ofen weich gebacken oder gekocht und anschließend püriert, bevor sie dem Teig zugefügt werden.

Selbst Sauerkraut findet in süßen Kuchen Verwendung. Das traditionelle Wintergemüse verliert beim Backen seine strenge Note und intensiviert im Schokoladenkuchen das Aroma.

Quelle: Heike Kreutz, BZfE

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