Rote Bete – bunt und gesund

Foto: BLE

Es gibt sie in klassisch rot, aber auch in weiß, gelb oder rotweiß geringelt. Rote Bete und ihre anders gefärbten Schwestern bieten Abwechslung in Aussehen und Geschmack. Das rote Wurzelgemüse erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance in der Küche. Die erhöhte Nachfrage spiegelt sich auch im deutschen Anbau wider, der in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich angestiegen ist.

Rote Bete ist ein Wintergemüse mit einem oft recht erdigen Geschmack. Die weißfleischige Avalanche und die gelbfleischige Burpees Golden sowie die rot-weiß geringelte Chioggia überzeugen hingegen mit ihrem süßlicheren und milderen Aroma.

2018: Rekordjahr für den deutschen Anbau

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Anbaufläche von Roter Bete 2015 bei 1.487 Hektar, stieg kontinuierlich an und erreichte 2018 eine Rekordfläche von 1.826 Hektar. Die Produktionsmenge von 81.037 Tonnen fiel jedoch aufgrund der Trockenheit um rund 10.000 Tonnen niedriger aus als im Vorjahr 2017. Im Anbau führend sind Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Zwischen 50 und 60 Prozent der Anbaufläche entfällt in Deutschland auf den Vertragsanbau für die Verarbeitungsindustrie. Sie stellt aus den Knollen Saft, Konserven sowie vorgekochte Rote Bete in Vakuumverpackungen her. Der Rest gelangt lose, vorverpackt oder im Bund mit Laub auf den Frischmarkt. Beliebt sind auch die kleinknolligen „Baby Beets“ sowie die jungen Blätter der Roten Bete als „Babyleaf“ in Salatmischungen.

Nährstoffreiche Knolle

Wer Rote Bete zubereitet, weiß, dass sich die Färbung äußerst hartnäckig an Fingern und Schneidebrett halten kann. Verantwortlich für die Farbgebung sind die sogenannten Sekundären Pflanzenstoffe, die Polyphenole. Sie können unter anderem entzündungshemmend, blutdrucksenkend, antikanzerogen und positiv auf das Immunsystem wirken. Das kalorienarme Gemüse punktet außerdem mit einem gesunden Cocktail aus Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen oder Zink und Vitaminen der B-Gruppe, Folsäure und Provitamin A.

Die im Oktober und November geerntete Rote Bete steht noch bis zum Frühjahr aus dem Kühllager zur Verfügung.

Quelle: BLE

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