Basmati- und Jasminreis: So gelingt Reis locker

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Basmati- und Jasminreis gelingen locker, wenn Sorte, Wassermenge und Garzeit zusammenpassen. Quell- und Wassermethode haben dabei unterschiedliche Vorzüge.

Trockener Basmatireis in einer Schale
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Reis passt zu Currys, Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichten. Für ein lockeres Ergebnis sollten die Körner vor dem Kochen verlesen und unter fließendem Wasser gespült werden. Das entfernt lose Stärke und kann das Zusammenkleben verringern. Wie viel Wasser und Garzeit nötig sind, hängt von Sorte, Alter und Verarbeitung ab; die Packungsangabe ist deshalb der beste Ausgangspunkt.

Quellmethode: Aroma und Nährstoffe bleiben im Topf

Als Beilage rechnet man meist mit 60 bis 70 Gramm trockenem Reis pro Person. Für die Quellmethode werden bei weißem Langkornreis häufig etwa 1,5 bis 2 Teile Wasser auf 1 Teil Reis verwendet. Reis, Wasser und etwas Salz kurz aufkochen, dann zugedeckt bei niedrigster Hitze garen, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, den Reis 5 bis 10 Minuten ruhen lassen und mit einer Gabel auflockern. Während des Garens möglichst nicht rühren.

Wassermethode: in reichlich Wasser garen

Bei der Wassermethode wird Reis ähnlich wie Pasta in reichlich kochendem Wasser gegart und anschließend in einem Sieb abgegossen. Dabei gehen zwar wasserlösliche Nährstoffe und Aroma in das Kochwasser über. Die Methode kann jedoch den Gehalt an anorganischem Arsen verringern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt zur Reduktion, Reis vor dem Verzehr gründlich zu waschen, in reichlich Wasser zu garen und das überschüssige Kochwasser wegzugießen.

Naturreis und Parboiled Reis

Beim Naturreis bleiben Randschichten und Keimling erhalten. Er liefert mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe als polierter weißer Reis, braucht aber meist deutlich länger zum Garen. Parboiled Reis wird vor dem Schleifen eingeweicht, mit Dampf und Druck behandelt und anschließend getrocknet. Dabei wandert ein Teil der wasserlöslichen Inhaltsstoffe aus den Randschichten in das Korn. Parboiled Reis bleibt meist körnig, enthält aber weniger Ballaststoffe als Naturreis.

Basmati und Jasmin: zwei aromatische Langkornreissorten

Basmati stammt traditionell aus den Ausläufern des Himalaya in Indien und Pakistan. Seine langen Körner duften beim Garen und bleiben bei passender Wassermenge locker. Jasminreis wird vor allem in Thailand, aber auch in weiteren Ländern Südostasiens angebaut. Er hat ein blumiges Aroma und ist nach dem Garen meist etwas weicher und haftender als Basmati.

Einen ausführlichen Überblick zu Reissorten, Verarbeitung, Nährwerten, Arsen und Lagerung bietet der Beitrag Reis: Sorten, Verarbeitung, Nährwerte und Sicherheit.

Gekochten Reis sicher aufbewahren

Gekochter Reis kann Sporen von Bacillus cereus enthalten, die das Kochen überstehen. Reste deshalb nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen, sondern rasch abkühlen, abgedeckt bei höchstens 7 Grad Celsius lagern und innerhalb eines Tages verbrauchen. Beim Wiedererwärmen einmal vollständig durcherhitzen. Bereits gebildetes hitzestabiles Toxin wird durch erneutes Erhitzen nicht sicher zerstört.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 11. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, BZfE / food-monitor