Plastikfreier Haushalt – Die wichtigsten Tipps für das Projekt

Frisches Gemuese einmachen
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Viele sehen die Vorstellung eines plastikfreien Haushalts als eine Utopie an. Andere erkennen ihre Chance zur Veränderung und machen sich selbst an die Arbeit.

Schon mit wenige Tipps lassen sich die ersten Erfolge auf diesem Weg erzielen. Worauf es ankommt und wo am besten angesetzt werden kann, das nehmen wir hier in diesem Artikel unter die Lupe.

Weniger Plastik im Badezimmer

Wenn wir uns mit dem Plastik in unserem Haushalt befassen, so fällt der Blick in der Regel erst auf die wöchentlichen Einkäufe. Dabei ist es an anderer Stelle mit weit geringerem Aufwand möglich, die ersten Erfolge bei der Bewältigung zu erzielen. So lauert zum Beispiel im Badezimmer jede Menge Mikroplastik, das in den unterschiedlichen Kosmetikprodukten enthalten ist. Hier lohnt es sich, erst einmal reinen Tisch zu machen und sich für plastikfreie Alternativen zu entscheiden. Diese kosten kaum mehr in der Anschaffung und wurden in den letzten Jahren von verschiedenen Unternehmen an den Start gebracht.

Weiterhin können all die kleinen Utensilien, die gerne aus Plastik hergestellt werden, ohne großen Aufwand ersetzt werden. Wie wäre es zum Beispiel, Abstand von den Einwegrasierern zu nehmen? Sie stellen in der Praxis eine große Umweltbelastung dar, da sie schon nach kurzer Zeit komplett ausgetauscht werden müssen. Ein Rasierhobel hingegen, bei dem nur die Klingen gewechselt werden müssen, lässt sich leichter fit für den nächsten Einsatz machen.

Trinkflasche statt Plastikflaschen

Auch in der Küche reichen wenige Handgriffe auf, um die Menge an eingesetztem Plastik zu reduzieren. Bereits die vielen Einwegflaschen aus Plastik, die in vielen Haushalten verwendet werden, lassen sich ohne großen Aufwand ersetzen. Ein guter Weg ist diese Trinkflasche, welche komplett ohne Plastik hergestellt wurde. Stattdessen besteht sie aus Titan und ist deshalb besonders leicht und dennoch widerstandsfähig. Weitere Infos sind auch hier auf dieser Seite zu finden.

Zugleich ist mit dieser Umstellung auch ein finanzieller Vorteil verbunden. Wer die Trinkflasche öfter im Alltag nutzt, spart sich den Kauf unzähliger Plastikflaschen und reduziert damit die laufenden Kosten. Zugleich verschwindet das logistische Problem, welches mit dem Kauf von Wasser im Supermarkt oftmals verbunden ist. Wichtige Infos hält auch der Plastikatlas bereit.

Schraubgläser in der Küche

In der Küche scheint hingegen oft gar nichts ohne etwas Plastik zu gehen. Schon für die Aufbewahrung unserer Lebensmittel greifen wir gerne zur komfortablen Plastikbox. Dabei reichen schon ein paar einfache gesammelte Schraubgläser aus, um den gleichen Effekt zu erfüllen. Sie zeichnen sich außerdem durch eine besonders hohe Langlebigkeit aus. So können sie quasi beliebig oft eingesetzt werden, ohne während dieser Zeit Schaden zu nehmen.

Einen Schritt weiter noch geht der Einkauf in einem Supermarkt für unverpackte Lebensmittel. Darin liegt die Möglichkeit, auch die industriellen Verpackungen komplett zu reduzieren, die ansonsten immer wieder anfallen. So groß der Effekt dieses Schrittes ist, so deutlich ist auch ein logistisches Problem damit verbunden. Denn bis dato gibt es nur sehr vereinzelt passende Angebote. Wer nicht gerade in einem Ballungsraum wohnt, der hat oft gar nicht die Möglichkeit, in einem dieser Läden einzukaufen. In dem Fall lohnt es sich, zumindest die Angebote des örtlichen Marktes verstärkt wahrzunehmen. Auch darin liegt die Chance, Verpackungen aktiv zu reduzieren.

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