Gentechnik und Saatgut – Ergebnisse der Überwachung durch die Bundesländer im Analysejahr 2017

Im Analysejahr 2017 (01.10.2016 – 30.09.2017) haben die amtlichen Untersuchungsstellen der Bundesländer nach Angaben der LAG (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik) insgesamt 886 Saatgut-Untersuchungen von 10 verschiedenen Kulturpflanzenarten durchgeführt. Mais und Raps (Winter- und Sommerraps) nahmen hierbei einen Anteil von 58 Prozent bzw. 31 Prozent ein (Abb. 1).

Nachdem im Jahr 2016 erstmals Luzerne-Saatgut kontrolliert wurde, sind auch in diesem Jahr 29 Luzerne-Saatgutproben auf GVO-Anteile untersucht worden. Im Analysejahr 2017 gab es unter allen untersuchten Saatgutpartien nur einen Positivfund bei Soja. In einer sehr geringen Anzahl der untersuchten Sojasaatgutpartien wurden bereits in den Vorjahren 2012, 2014 und 2015 gentechnisch veränderte Anteile nachgewiesen, der Anteil nimmt jedoch bei steigender Anzahl der untersuchten Saatgutproben stetig ab (Abb. 2).

Nachdem der Anteil GVO-positiver Proben bei Mais bereits in den Vorjahren kontinuierlich abgenommen hat (zuletzt 0,6 Prozent im Jahr 2016), wurden in diesem Jahr keine Maissaatgutproben mit GVO-Anteilen identifiziert. Beim Raps gab es auch im Jahr 2017, wie bereits in den Vorjahren, keine GVO-Positivfunde (Abb. 2).

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Quelle: BVL

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