Sodbrennen: Welche Nahrungsmittel und Getränke sollten vermieden werden?

Sodbrennen
Foto: Katarzyna Bialasiewicz, 123RF

Sodbrennen ist ein weit verbreitetes Problem vieler Menschen in Deutschland.

Während manche regelmäßig Sodbrennen haben oder unter der Erkrankung des Säurereflux leiden, die durch das Zurückfließen der Magensäure in die Speiseröhre zu Sodbrennen führt, entsteht bei vielen das Sodbrennen durch die aufgenommene Nahrung. Wer regelmäßig unter dem schmerzhaften Brennen hinter dem Brustbein, welches sich von Halsbereich bis in den unteren Bauch ausbreiten kann, leidet, sollte besonders gut darauf achten, was er zu sich nimmt.

Koffein vermeiden

Kaffee und besonders das in ihm enthaltene Koffein, kann Sodbrennen auslösen. Viele nehmen Koffein zu sich, da er die Nerven anregt und das Hirn stimuliert. Allerdings wirkt sich der Stoff auf die Muskeln entspannend aus. Dies kann dazu führen, dass sich auch der Schließmuskel des Magens entspannt und die Säure aus dem Verdauungsorgan in die Speiseröhre steigt. Hier löst sie die so unangenehmen Sodbrennen-Symptome aus.

Alkoholgenuss einschränken

Alkohol ist eine saure Flüssigkeit und wirkt sich bei übermäßigem Konsum nicht nur auf das Urteilsvermögen aus. Auch süße Alkoholgetränke reizen durch ihr leicht saures Milieu die Speiseröhre und können zu Sodbrennen führen. Zudem regt Alkohol die Säureproduktion im Magen an und ist somit ein häufiger Grund für Sodbrennen.

Auf Fleisch weitestgehend verzichten

Fette haben nicht zu Unrecht einen schlechten Ruf. Fette sind teils wichtig für den Körper und sollten in Maßen, am besten als ungesättigte Fettsäuren verzehrt werden. Sie sind in Fisch, Ölen, Nüssen und Avocados in großen Mengen enthalten. Gesättigte Fettsäuren finden sich hingegen in hoher Konzentration in Fleischprodukten. Sie sind deutlich schlechter für den Körper und können Sodbrennen auslösen. Durch ihre verdauungshemmende Wirkung wird der Magen langsamer entleert und es kommt bei übermäßigem Fleischkonsum schnell zu Sodbrennen.

Nicht zu viele Milchprodukte konsumieren

Zwar wird die Milch häufig als Mittel gegen Sodbrennen empfohlen, doch ist hierzu nicht zu raten. Milch hat einen leicht sauren pH-Wert und ist nicht in der Lage die Magensäure zu neutralisieren. Vielmehr reizt sie, ähnlich wie Alkohol, die Speiseröhre und kann Sodbrennen auslösen. Doch Milch in geringen Maßen ist nicht da Problem. Vielmehr sind es die fettigen Milchprodukte, wie Butter, Mayonnaise und Vollfettquark, die Sodbrennen fördern.

Wer regelmäßig unter Sodbrennen leidet, kann auch versuchen, die tägliche Wasseraufnahme zu steigern oder die Mahlzeiten zu verkleinern und über den Tag zu verteilen. Sind die Symptome stark und es kommt zu Gewichts- und Appetitverlust, Schlingbeschwerden oder Übelkeit, sollte dringend ein Arzt hinzugezogen werden. Diese Beschwerden können auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen und sollten nicht unterschätzt werden.

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